Unternehmen | 2017/08 - 20. April, S. 6


17 000 Freifahrten für Helfer


S-Bahn Berlin und BVG unterstützen Ehrenamtliche mit Fahrscheinen


Ehrenamtler spenden Zeit und Hilfe, die S-Bahn Berlin und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) spenden Fahrscheine, um dieses Engagement zu unterstützen – das ist die Kurzformel der erfolgreichen Kooperation, die seit acht Jahren besteht und auch 2017 fortgesetzt wird.  Damit noch mehr Ehrenamtliche noch häufiger zu jenen Menschen gelangen können, die von ihrem Engagement profitieren, erhöhten die Verkehrsunternehmen die ursprünglich geplante Anzahl um 3 000 auf nun 17 000 Fahrscheine.

Fahrscheine für das Ehrenamt
Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin Paritätischer Wohlfahrtsverband,
Sozialsenatorin Elke Breitenbach, BVG-Chefin Dr. Sigrid Evelyn Nikutta und S-Bahn-Chef Peter Buchner (v.l.n.r.) besiegelten erneut die Kooperation.
Foto: André Groth

„Ich freue mich jedes Jahr auf diesen besonderen Termin. Dass der Paritätische Wolfahrtsverband die Fahrscheine an die richtige Stelle lenkt, sehen wir an der Liste der Empfänger. Die Vielfalt der Organisationen ist beeindruckend“, erklärte S-Bahn-Chef Peter Buchner bei der Unterzeichnung des entsprechenden Vertrags zwischen der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, der BVG und der S-Bahn Berlin sowie dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin e.V.

Diese fand mit dem Pflegewohnheim des Unionhilfswerks „Am Kreuzberg“ genau am passenden Ort statt. Denn dort profitieren die Bewohner direkt von der Aktion. Viermal im Monat organisieren Ehrenamtliche eine Cafeteria im Pflegewohnheim. „Unsere Besucher genießen das Plauderstündchen bei Kaffee und Kuchen. Sie erzählen gerne selbst, sind aber vor allem sehr an Geschichten von uns interessiert“, berichtet Petra Tolch, die jedes Mal eine einstündige Anreise auf sich nimmt, um den Heimbewohnern diese willkommene Abwechslung zum Alltag zu bieten. Sie ist eine der vielen Empfängerinnen der Fahrscheine, die S-Bahn Berlin und BVG kostenlos für ehrenamtlich Tätige zur Verfügung stellen.

Nina Dennert