Um den therapeutischen Nutzen und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Antidepressiva geht es heute in der S-Bahn Richtung Neukölln. Neuberlinerin Jenny, selbst Körpertherapeutin, legt das Buch des britischen Sozialwissenschaftlers Johann Hari allen ans Herz, die sich tiefergehend mit den Hauptursachen für die Zunahme von Ängsten und Depressionen auseinandersetzen möchten. Ein Thema wie gemacht also für Großstädte à la Berlin, wo die Menschen oft unter sozialer Kälte und schädlichen Lebensweisen leiden. Just jene entsprechend zu verändern und die eigenen Grundbedürfnisse stärker zu achten anstatt primär auf Psychopharmaka zu setzen, sei das große Anliegen des Autors, resümiert Jenny.

Deutsche Ausgabe: Johann Hari. „Der Welt nicht mehr verbunden: Die wahren Ursachen von Depressionen – und unerwartete Lösungen“, Verlag: Harper Collins, 2019, 400 Seiten, ISBN 978-395967268

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