Technik | 2017/03 - 09. Februar, S. 6


Bühne frei für die neue S-Bahn


Interessierte Fahrgäste konnten sich nach der Testphase das Modell anschauen


Für Gustavo Paashaus und Noé Amari ist ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen: Nach der Testphase mit geladenen Fahrgästen und Interessenverbänden konnten auch sie sich das Modell der neuen S-Bahn für Berlin anschauen.

Neues S-Bahn-Modell
Gustavo Paashaus (links) und Noé Amari, die sich auf der InnoTrans
kennengelernt haben, mögen vor allem das moderne Design. (Fotos: André Groth)
 

Aufgrund der großen Nachfrage hatte die S-Bahn Berlin zusätzliche Besichtigungstermine organisiert. Zwar fließen die Eindrücke nicht mehr in die Fahrgastbefragung ein, da diese abgeschlossen und ausgewertet ist. Doch die Bahnfans hörten Moderator Ingo Ruff aufmerksam zu, der auch erklärte, welche Verbesserungsvorschläge derzeit hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit geprüft werden.


Der unmittelbare Eindruck kam bei den Interessierten gut an.


Ingo Ruff, wegen seiner Ansagen „die Stimme der Bahn“ genannt, moderierte.

„Im Gegensatz zur Baureihe 481 wirkt dieser Entwurf viel praktischer und moderner“, so der 16-jährige Noé. Dem stimmte auch Gustavo, der sich auf ein Studium im Verkehrsbereich vorbereitet, zu. Lediglich einen Wermutstropfen gab es für ihn: „Ich wohne in Buch und bin auf die S 2 angewiesen. Es ist so schade, dass die neue S-Bahn nicht auch auf meiner Linie eingesetzt werden soll.“

Claudia Braun