Bestellung zusätzlicher Verkehrsleistungen, Verbesserung der Betriebsqualität und Streckenausbauten im Berliner S-Bahnnetz: Für das große Infrastrukturprojekt i2030 der Länder Berlin und Brandenburg, der Deutschen Bahn und des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) können weitere Teilmaßnahmen auf den Weg gebracht werden. Eine Finanzierungsvereinbarung wurde im März unterschrieben. Für die kommenden Projektplanungen von 13 Teilmaßnahmen stehen demnach weitere 35 Millionen Euro Landes­mittel zur Verfügung.

Der Fokus liegt auf dem Ausbau von Abstellanlagen im Zuge der S-Bahnausschreibung mit einer Erweiterung der Zugflotte und Angebotsverdichtung in den kommenden Jahren. Weitere Schwerpunkte sind der Streckenausbau zur Ermög­lichung eines 10-Minutentaktes zwischen Buch und Bernau und die Realisierung der Verkehrsstation Kamenzer Damm. Darüber hinaus sollen die S-Bahnverkehre auf der Ringbahn durch neue Weichenverbindungen und Bahnsteigkanten, den Ausbau der Energieversorgung und die Ergänzung moderner Leit- und Sicherungstechnik stabilisiert werden.

„Die Berliner S-Bahn ist seit Jahrzehnten eine tragende Säule des Öffentlichen Verkehrs in Berlin und Brandenburg. Mit der jetzigen Finanzierungsvereinbarung wird ihre Zukunftsfähigkeit weiter abgesichert“, sagt Susanne Henckel, VBB-Geschäftsführerin. „Die vorgesehenen Verbesserungen bringen neben mehr Material besonders auch mehr Qualität für die Fahrgäste sowie absolute Klimafreundlichkeit.“

 

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