„Der Gordische Knoten ist durchschlagen“, freute sich Bertold Huber, Vorstand Personenverkehr der DB, zusammen mit Susanne Henckel, Geschäftsführerin des VBB, über die erfolgreichen Verhandlungen und die wegweisenden Neuerungen in puncto DB City-Ticket am Fernverkehrsbahnhof Berlin-Spandau. Nicht zufällig exakt dort, denn seit dem 14. Juni gilt das City-Ticket nun auch in Berlin für den Tarifteilbereich B, also im gesamten Stadtgebiet und damit auch ab beziehungsweise nach Berlin-Spandau.

Bisher wurde das City-Ticket in Berlin nur für den Tarifteilbereich A (innerhalb des S-Bahnringes), einschließlich der S-Bahnhöfe Nöldnerplatz und Berlin-Lichtenberg angeboten. „Harte Verhandlungen um Ausgleichszahlungen mit insgesamt 13 Verkehrsunternehmen, liegen hinter uns. Es ging ums Geld und das hat gedauert. Aber es hat sich gelohnt, für die Fahrgäste dran zu bleiben“, beschrieb Susanne Henckel das langwierige Verfahren. Mit am Verhandlungstisch saßen neben Deutscher Bahn und VBB auch die BVG und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als Aufgabenträger für den ÖPNV.

Durch die neue Regelung der Fernverkehrtickets ergibt sich eine deutliche Verbesserung für die Fahrgäste aus den Berliner Außen-
bezirken und insbesondere am Fernverkehrsbahnhof Berlin-Spandau, aber auch für alle anderen Fahrgäste mit Start beziehungsweise Ziel in den Tarifteilbereichen A und B.

 

Das DB City-Ticket

Automatisch und kostenfrei enthalten in Sparpreis- oder Flexpreis-Tickets (über 100 km Fahrstrecke) und der BahnCard 100. Gültig zur einmaligen Fahrt in allen Bussen und Bahnen des ÖPNV zum Start- bzw. Zielbahnhof des Fernverkehrs am eingetragenen Reisedatum.

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