Wer regelmäßig mit dem Zug unterwegs ist, der kommt auch an Störungen nicht vorbei, die schlimmstenfalls den Ausfall des Zuges oder längere Verspätungen mit sich bringen. Alle Störungen kommen über die Mitarbeiter in den Zügen zur Verkehrsleitstelle – und darüber wiederum zu den Streckenagenten und letztendlich zu den Reisenden.

„Wir vermelden Zugausfälle, technische Störungen, umgekehrte Wagenreihungen, verkürzte Züge, hohe Auslastung durch Fahrräder oder eine eingeschränkte Rollstuhlmitnahme“, zählt Streckenagentin Christine Slawitzki die unterschiedlichen Störungsmeldungen auf. „Die Infos kommen über uns in die App ,DB Streckenagent‘, zur Bahnauskunft und neu in den Twitter-Kanal.“

Vermeldet würden vor allem Polizei- und Rettungseinsätze oder Zugverspätungen zum Beispiel durch Störungen an Bahnübergängen oder am Zug. „Als Beispiel: Wenn der RE 1 in Frankfurt/Oder steht und der Lokführer einen Schaden feststellt, dann guckt er, ob er das repariert bekommt“, erläutert Christine Slawitzki. „Der Lokführer meldet sich dann und wir reagieren, indem wir die Verspätung oder den Ausfall des Zuges melden.“

Bei der aktuellen Witterung sind zum Beispiel auch Böschungsbrände ein Thema, hier werden dann je nach Strecke Umleitungen oder Busnotverkehre organisiert und kommuniziert.

Über den Twitter-Kanal würden allerdings nur große Störungen gemeldet, die entsprechende Relevanz für die Reisenden haben. Einzelne Türstörungen oder ähnliches zählen nicht dazu. Und auch das Ende einer Störung komme über diesen Weg zu den Reisenden.

Dank einer Kooperation von DB Regio Nordost und Südost sind die Streckenagenten seit Beginn des Jahres noch länger im Einsatz – und zwar von 4 bis 24 Uhr statt von 6 bis 22 Uhr.

Sie geben alle Infos seit Juli 2020 außerdem über den Twitter-Kanal von DB Regio Nordost weiter.

bahn.de/streckenagent
twitter.com/DBRegio_BB
App DB Streckenagent

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