Ein Abstecher in die Döberitzer Heide im Havelland lohnt zu jeder Jahreszeit. Den Besuchern bietet sich ein über 3.500 Hektar großes und einmaliges Naturparadies vor den Toren Berlins. Das ehemalige militärische Übungsgelände, seit 2004 im Besitz der Heinz Sielmann Stiftung, beherbergt über 5.000 andernorts vielfach verdrängte Tierund Pflanzenarten und steht unter Naturschutz.

Ein 25 Kilometer langer Rundweg durch das sandige Dünengelände führt entlang ausgedehnter Heideflächen, die von der charakteristischen Besenheide geprägt werden, am Feuchtgebiet Ferbitzer Bruch vorbei und durch lichte Waldgebiete mit ihrem Bestand an Eichen und Birken Mit ein wenig Glück kann man Wisente, Przewalski-Pferde oder Rotwild beobachten.

Auf etwa der Hälfte der Strecke befindet sich der Aussichtsturm am Finkenberg. Auf der höchsten Erhebung der Döberitzer Heide errichtet, ermöglicht der 13 Meter hohe Turm einen prächtigen Panoramablick bis nach Berlin und über das Havelland. Entlang der Strecke gibt es ein Dutzend Rastplätze. Wandertouren ab einer bis sieben Stunden sind hier möglich (aktuelle Wegsperrungen unter: sielmann-stiftung.de/doeberitzer-heide).

Wer hier mit Kindern unterwegs ist, für den lässt sich ein Ausflug auch sehr gut mit einem Besuch in Karls Erlebnis-Dorf in Elstal verbinden. Seit Ende Januar gibt es hier die vergrößerte Marmeladen-Schaumanufaktur und zwei neue Fahrgeschäfte, nämlich die „fliegende Kaffeetafel“ und das „Marmeladenglas-Karussell“. An den Wänden und Decken können die Besucher eine Installation von 500 schwebenden
Kaffeekannen bestaunen. An der neuen „Dahlis Freakbar“ gibt es kunterbunt dekorierte Shakes und Eis. Der Eintritt in die Erlebniswelt ist
frei – für die Fahrgeschäfte wird ein kleiner Obulus fällig.

 

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