Ein Wort fällt bei dieser Premiere häufig: Bahn-Familie. Und genau die gibt nun besondere Einblicke in ihre Vielfältigkeit – mit dem Film „Das sind wir. Eine Reise ins Herz der Bahn“. Gefilmt vom Team DB und erzählt vom deutschen Filmregisseur und -produzenten Sönke Wortmann. Der 62-Jährige hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich bei der Premiere in Berlin dabei zu sein. Und die fand nicht etwa in einem großen Kinosaal statt, sondern kam ebenso einzigartig daher wie der Film selbst.

Gastgeberin war die S-Bahn Berlin, die einen Zug ihrer neuen Baureihe 483/484 zum rollenden Kino umfunktioniert hatte. Mehrere Bildschirme waren montiert worden und natürlich fehlte auch der rote Teppich nicht, um die Premiere stilecht zu begehen. Gemeinsam mit allen Gästen ging es dann auf eine Fahrt vom Potsdamer Platz bis zum Südkreuz.

Der Film „Das sind wir. Eine Reise ins Herz der Bahn“ ist ein Zusammenschnitt aus vielen einzelnen Videos, die Mitarbeiter:innen der Deutschen Bahn aus ganz Deutschland während ihres Arbeitsalltags gedreht und anschließend eingeschickt haben – über 500 Schnipsel aus unterschied­lichen Geschäftsfeldern sind am Ende zusammengekommen. Ent­standen ist ein Film-Porträt über die Bahn im Ausnahmesommer 2021, der von Corona, einer Flutkatastrophe und Streiks geprägt war.

„Dieser Film zeigt die Bahn und ihr Team in einem Ausnahmejahr wie sie sind: echt, das Herz am richtigen Fleck und immer voller Einsatz für eine starke Schiene und zufriedene Kunden“, sagte DB-Vorstands­vorsitzender Richard Lutz bei der Vorstellung des Films. Zur Premiere waren einige der Protagonist:innen nach Berlin eingeladen worden, die von dem fertigen Film sichtlich ergriffen waren. Immer wieder war in den anschließenden Gesprächen zu hören, dass man stolz sei, ein Teil der großen Bahn-Familie zu sein.

„Es war mir eine echte Freude, den Arbeitsalltag der vielen DB-Kolleginnen und -Kollegen zu kuratieren“, sagte Regisseur Sönke Wortmann. Er sei – wie immer bei einer Premiere – ein wenig aufgeregt und gespannt, wie der Film ankomme. „Ich war wirklich positiv überrascht, wie viele gute Beiträge eingereicht wurden – da war immer ein Zusammengehörigkeits­gefühl zu spüren.“

Eigentlich, so verriet Wortmann noch, hätte der Film nur fünf Minuten lang werden sollen. „Ich habe dann schon freiwillig so zehn bis zwölf gemacht – und am Ende ist er schließlich dreimal so lang geworden, wie geplant“, sagte er lachend.

 

Der Film ist ab sofort unter deutschebahn.com/dassindwir zu sehen.

 

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