Der ÖPNV wird grundsätzlich über zwei Säulen finanziert, jeweils rund zur Hälfte durch Ticketeinnahmen und öffentliche Zuschüsse. Die Corona-Pandemie führte jedoch zu einem hohen Rückgang an Ticketverkäufen, während die Verkehrs­unternehmen weiterhin mit vollem Angebot fuhren. Deshalb spannte die Bundesregierung in den Pandemiejahren einen Rettungsschirm für den ÖPNV und gleicht damit entgangene Einnahmen aus.

 

Faire Tarife

Eine faire Tarifgestaltung ist ein weiterer Aspekt, der in die ÖPNV-Finanzierung einfließt. Jeder Fahrgast sorgt dafür, dass das umweltfreund­liche System ÖPNV funktioniert.
Die sogenannte Nutzerfinanzierung kann allerdings nicht die Inves­titionen hälftig auffangen, die für die Verkehrswende nötig werden. Dafür braucht es einen Ausbau der Infrastruktur, ein Mehr an Fahr­zeugen und Personal und einen dichteren Takt. Daran wird schon fleißig gearbeitet: Mehr Angebot – mehr Züge – mehr Qualität  gibt es durch Betriebsaufnahmen und erste i2030-Umsetzungen bereits in diesem „Jahr der Schiene“.

 

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