Am Rande des unteren Spreewalds liegt einer der ältesten Spreewaldorte – das heutige Feriendorf Schlepzig. Hier im Süden Brandenburgs reichen dunkle und dichte Erlenwälder bis an das Dorf heran; die Spree umfließt den Ortskern, Wälder, Wiesen sowie Felder und ist damit ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen im Unterspreewald. So führt der 15 Kilometer lange Wanderweg Schlepzig-Lübben zunächst zu mehreren Fischteichen, die typisch für diese Region sind.

Am Ende der Teichgruppe befindet sich rechter Hand die Spree und das neu gebaute Hartmannsdorfer Wehr, das ein sehenswerter Schleusenneubau ist. An der alten Bahnbrücke der Spreewaldbahn wird die Spree (Nordumfluter) überquert. Auf der anderen Flussseite steht das Gasthaus Leh­nigks­berg. Auf dieser Tour Richtung Lübben wandert man gleichzeitig auf den Spuren von Paul-Gerhardt, dem berühmten Kirchenlieddichter.

In der Nähe der Köthener Heideseen können Wandernde zudem zur höchsten Erhebung des Spreewalds, den 144 Meter hohen Wehlaberg, aufsteigen. Auf dem „Gipfel“ befindet sich der Wehlaturm. Der 28 Meter hohe hölzerne Aussichtsturm bietet einen herrlichen Rundumblick über die Landschaft des Dahme-Seengebietes und den Unterspreewald.

 

Noch mehr Wandertouren gibt es unter: reiseland-brandenburg.de/wandern

 

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