Zwölf Kilometer ist der Lübbesee in der Uckermark lang. Und etwa 300 Hektar groß – das sind 90 Hektar mehr als der Tiergarten in Berlin. Fast schon flussartig liegt er im Norden Brandenburgs und bietet an seinem Ufer eine entspannte Wandermöglichkeit auf acht Kilometern (Dauer zwei Stunden) – abseits von bekannten und beliebten Wegen, am Rande der Schorfheide. Ideal für alle, die „mal raus“ wollen, gelegen auf der Uckermärker Landrunde (Etappe vier, Markierung: roter Punkt auf weißem Grund). Der See ist übrigens für Boote mit Verbrennungsmotoren gesperrt, also ziemlich ruhig.


Romantische Abendstimmung am Lübbesee. Foto: Anet Hoppe

 

Hier gibt es Sichttiefen bis zu vier Meter, also sehr klares Wasser. Baden kann man hier beispielsweise an der Badestelle (Ahrensdorfer Straße 25), die auch der Einstieg zur Route ist, oder am Ende der Tour an der Strandbar Templin. Eine weitere Einkehrmöglichkeit
(und Bootsverleih) liegt direkt am Weg: der Naturhafen Lübbesee.

Im Ort Templin bietet sich unter anderem noch ein Rundgang durch die historische Altstadt mit der 1.735 Meter langen und bis zu sieben Meter hohen Feldsteinmauer an. Erreichbar ist der Lübbesee für diesen Ausflug mit der RB63, der „Schorfheide-Bahn“ und dem Ausstieg in Templin-Ahrensdorf. Zurück geht es direkt vom Bahnhof Templin Stadt aus ebenfalls mit der RB63
oder mit der RB12 Richtung Berlin.

 

Weitere Tipps zum Thema Wandern auf: reiseland-brandenburg.de/wandern

 

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