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Taschendiebstahl vorbeugen
Präventionsaktion von Polizei, DB, S-Bahn Berlin und BVG

An Berliner Regional- und Fern­bahnhöfen waren im Juni und Juli sechs bunte Monster unterwegs. Sie wollten den Reisenden aber nicht etwa Angst machen, sondern sie vielmehr sensibilisieren – für die Gefahren, die beim Thema „Taschendiebstahl“ lauern. Die sechs Monster – Stau-Erzeuger, Blumenschenker, Scheibenklopfer, Beschmutzer, Anrempler und Falscher Tourist – waren gemeinsam mit Präventions­beamten der Berliner Polizei, der Bundespolizei sowie Präventionsteams der Deutschen Bahn, der S-Bahn Berlin und der Berliner Verkehrsbetriebe unterwegs, um offensiv über Taschendiebstahl im Reiseverkehr aufzuklären.

Bahnreisende konnten sich im persönlichen Gespräch an Infoständen über die europaweite Kampagne „Stop Pickpockets“ („Stoppt Taschendiebe“) sowie die Strategien der Täter:innen informieren und erhielten wichtige Tipps zur Vorbeugung. Die Motive der Kampagne mit den bunten Monstern sollen bald auch auf Fahrkartenautomaten zu sehen sein. Die Bundespolizei erwartet einen Anstieg der Fälle von Taschendiebstählen, wenn die Reise- und Kontaktbeschränkungen weiter gelockert werden. Eine solche Entwicklung habe sich bereits nach dem Ende des ersten Lockdowns im Vorjahr gezeigt, heißt es in einer Mitteilung.

Neben den Informationen und Filmclips auf der Webseite nutzen Bundespolizei und Deutsche Bahn auch ihre sozialen Netzwerke für Präventionsmaßnahmen. Kurze Trickfilme mit den bunten Monstern zeigen dabei die häufigsten Tricks der Taschendiebe.

 

stop-pickpockets.eu | bundespolizei.de