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Spende an Online-Suizidprävention [U25]
Erlös des Eisenbahnkalenders geht an Sozialprojekt

Wer täglich Herausragendes leistet und sich vorbildlich für die ernsten Belange der Gesellschaft einsetzt, hat auch mal ein extra großes Lob verdient. Darüber hinaus konnte sich die Online-Suizidprävention [U25] Berlin am 5. Mai über einen Scheck in Höhe von 4.020 Euro freuen. Das Geld stammt aus dem Verkauf des Eisenbahnkalenders, der traditionell in einer Kooperation von Sven Heinemann, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin (MdA), dem Eisenbahn-Fotografen Burkhard Wollny und der S-Bahn Berlin entsteht.

 

Hilfe für junge Menschen

[U25] bietet eine kostenlose und anonyme Onlineberatung per E-Mail speziell für suizidgefährdete Jugendliche an. Die Beratung und Betreuung wird dabei von ehrenamtlich arbeitenden „Peers“, also gleichaltrigen Freiwilligen im Alter von 16 bis 25 Jahren übernommen, die in einer viermonatigen Ausbildung auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. In der Beratung steht der Aspekt der Begleitung im Mittelpunkt. Dabei wird den Hilfesuchenden jeweils ein Peer zugeordnet und der anschließende Kontakt kann zwischen wenigen Tagen und mehreren Monaten andauern.

Dienstellenleiterin Christina Obermüller hofft 2021 zumindest auf eine große Weihnachtsfeier mit ihren über 40 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, nachdem im Coronajahr 2020 weder Sommerfeste noch irgendwelche sonstigen Feiern zur Anerkennung der geleisteten Arbeit stattfinden konnten. Schön, dass der Erlös aus dem Verkauf des Eisenbahnkalenders dazu einen Beitrag leisten kann.

 

Die Online-Suizidprävention [U25] Berlin ist zu finden unter u25-berlin.de.