Von der Tradition in die Zukunft: Am 7. Mai 1897 erwarb Siemens & Halske das erste Grundstück in der heutigen Siemensstadt. 125 Jahre nach dieser ersten Investition sollen hier bis 2035 rund eine Million Quadrat­meter Geschossfläche für Industrie, Gewerbe, Forschung und Lehre, Wohnen, Beherbergung und soziale Infrastruktur entstehen.

Auch der Neustart der zugehörigen Siemensbahn ist im Zeitplan. Ab 2029 ist das neue Quartier klimafreundlich und komfortabel mit der S-Bahn zu erreichen. Derzeit laufen die Planungen: Die Deutsche Bahn (DB) führt eine umfangreiche Bauwerksprüfung durch, unter anderem werden Stahl- und Beton­proben entnommen und der zukünftige Korrosionsschutz am Stahlviadukt getestet.

Ebenso startet nun die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung für die Anwohner:innen. Aktuelle Informationen stehen online im Bauinfoportal der DB zur Verfügung bauprojekte.deutschebahn.com.
Im Herbst wird sich das Projekt zudem in einer Dialogveranstaltung vorstellen.

Ab 2029 heißt es für die Noch-Dornröschen-Stationen Gartenstadt, Siemensstadt und Wernerwerk dann „Zurück am Ring“. Denn die Siemensbahn stellt für das Quartier die wichtige Verbindung zur Ringbahn her.

 

„Siemensstadt Square“
Um den Industriestandort fit für die Zukunft zu machen, entstehen insgesamt zwei Produktionshubs mit rund 180.000 m² Nutzfläche. Der von Siemens genutzte Hub wird auf dem Gelände des heutigen Dynamowerks angesiedelt. Hier wird unter anderem die Produktion des Schaltwerks für Mittel­spannung und Niederspannung integriert werden. Eine ehemalige Versandhalle wird zu einer Fläche für Forschung und Entwicklung mit Laborzonen und einem Reinraumbereich umgebaut.

 

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