Die letzte Seite widmet sich ganz dem pandemiekonformen Amüsement. Hier soll es ausschließlich darum gehen, wie sich die Zeit zuhause verbringen lässt, als wäre man draußen in der großen weiten Welt unterwegs. In ausgezeichneten Theatern, innovativen Galerien oder – ganz exklusiv – beim Kaffeeklatsch mit einer Wissenschaftlerin, die erforscht, was bei Empathie im Gehirn passiert. Klingt spannend? Ist es auch.

 

Geliebtes Theater: Tschechows Onkel Wanja

Wer die Bretter, die die Welt bedeuten, vermisst, hat jetzt die Möglichkeit (zumindest virtuell) einen großartigen Theaterabend zu verbringen. Onkel Wanja war 2008 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und wurde von der Zeitschrift „Theater heute“ zur „Inszenierung des Jahres 2008“ gewählt. Für ihre Rollen wurden Constanze Becker, Jens Harzer und Ulrich Matthes zur/zum „Schauspieler*in des Jahres“ gewählt.


Foto: Iko Freese/DRAMA

Was: Das Deutsche Theater spielt Onkel Wanja
Wann: nur noch bis 31. Januar
Wo: dringeblieben.de
Eintritt: kostenlos, freiwilliger Beitrag willkommen

 

Auslotung des virtuellen Raums

„Feelings“ zeigt Werke von sechs Künstlern in einem elaborierten digitalen Ausstellungsraum, welcher es Besuchern auch erlaubt, miteinander in Kontakt zu treten und zu kommunizieren. Die Ausstellung kann über Smartphone und Browser in 2D, aber mit entsprechender Technik auch in 3D beziehungsweise Virtual Reality erlebt werden. Die digitalen Kunstwerke können von allen Perspektiven aus betrachtet werden – besonders spannend ist mitunter die Ansicht aus dem Inneren einer Installation heraus. Der rote Faden von „Feelings“ ist die Verbindung von Identität und digitalem Raum in all seinen Facetten. Die Kunstwerke sind teils immersiv gestaltet und verdeutlichen eindrucksvoll, welches Potential in digitalen Ausstellungsformaten steckt.


Screenshot: synthesis.gallery

Was: rein virtuelle Ausstellung „Feelings“
Wann: jederzeit bis 21. Februar 2021
Wo: hubs.mozilla.com/TqygwLx/feelings (synthesis.gallery)
Eintritt: kostenlos

 

Wissenschaft und Kaffeeklatsch

Das Museum für Naturkunde Berlin lädt dazu ein, spannende Einblicke von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in ihre Arbeit zu bekommen und dabei in gemütlicher Runde (vor Bildschirmen) Kaffee zu trinken. Alle sind eingeladen, Fragen zu stellen und zur Unterhaltung beizutragen. Thema ist dieses Mal: „Ich teile deinen Schmerz: Was bei Empathie im Gehirn passiert.“ Helena Hartmann, Psychologin und Doktorandin an der Universität Wien widmet sich der neurophysiologischen Grundlagen von Empathie (Mitgefühl) am Beispiel Schmerz.


Grafik: Sonja Kreft/Museum für Naturkunde Berlin

Was: Wissenschaft & Forschung beim Kaffeeklatsch
Wann: 7. Februar, 14 - 16 Uhr
Wo: youtu.be/nkGhdghK13Y
Eintritt: kostenlos

 

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