Von 1934 bis 1939 entstand die Nordsüd-S-Bahn. Berlins einzige unterirdische S-Bahnstrecke verbindet seither die Vorortstrecken aus dem Norden und dem Süden und verknüpfte sie am Bahnhof Friedrichstraße mit der Stadtbahn. Das Berliner S-Bahn-Museum zeichnet in einer Ausstellung die Baugeschichte dieser wichtigen Verbindung nach. Zugleich wird ein Licht auf die spätere Geschichte der S-Bahn im Untergrund geworfen. Außerdem ist Neues geplant: Eine zweite Nordsüd-S-Bahn, unter den Arbeitsnamen „S21“ oder „City- S-Bahn“ bekannt, soll den Hauptbahnhof mit der Ringbahn und an den Stationen Potsdamer Platz und Gleisdreieck mit dem bestehenden S- und U-Bahnnetz verknüpfen. Auch über diese Planung einschließlich der aktuellen Entwicklungen informiert die Ausstellung.

Ab Januar 2020 wechselt die Schau. Dann zeigt das S-Bahn-Museum „Kalter Krieg auf Schienen – die S-Bahn in West-Berlin 1961 – 1989“.

Die Ausstellung „Nordsüd-S-Bahn – Berlins erste Eisenbahn im Untergrund“ ist letztmalig am 28. Dezember von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Ausstellungsort sind die provisorischen Räume des Museums. Der Zugang befindet sich auf der Verkehrsinsel der Behmstraße (Nähe Kreuzung Badstraße).

Eintritt: 2 €, Kinder (7 – 14 Jahre) 1 €
s-bahn-museum.de

 

Bf Gesundbrunnen

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