Die Pünktlichkeit der Berliner S-Bahn lag im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 96,1 Prozent. Das bedeutet einen Rückgang von einem Prozent im Vergleich zu 2020. Die Gründe dafür waren insbesondere die drei mehrtägigen Streiks der Lokführergewerkschaft GDL sowie der Wintereinbruch im Februar, heißt es vom Unternehmen. Vor allem die Züge der ältesten Baureihe 485 konnten Schnee und Eis nicht trotzen und fielen aus. Sie werden aber nach und nach durch Züge der Neubaureihe ersetzt, die auch während des Wintereinbruchs 2021 ohne Störungen fuhren.

Per Definition gilt ein Zug als verspätet, wenn er vier Minuten oder länger auf sich warten lässt. Im Corona-Jahr 2020 waren demnach 97,1 Prozent der Züge ohne Verspätung abgefahren – so viele wie seit zehn Jahren nicht. Im Vor-Krisen-Jahr 2019 waren es ebenfalls 96,1 Prozent gewesen.

 

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