Die Erntezeit ist in Brandenburg überall im Gang. Rund um den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober, wird vielerorts auch Erntedank gefeiert. Grund genug, den Drahtesel vor dem Winter noch einmal raus in die farbenfrohe Natur zu bringen und zu entdecken, was Hofläden, Apfelhöfe, Weinbauern und Co. so alles an Ertrag bieten.

Der Panoramaweg Werder Obst im Havelland hat vom Frühjahr bis in den Herbst Saison. Auf zwölf Kilometern Länge bieten kleine Manufakturen und Hofläden vielerlei rund um das Obst an. Marmeladen, Essige, Liköre, Chutneys und natürlich die Obstweine, eine besondere Spezialität dieser Region aus Erdbeeren, Kirschen, Heidelbeeren, Äpfeln und Birnen. Der klassische Rebensaft wird in der Weintiene auf dem Werderaner Wachtelberg ausgeschenkt.

Die 14 Kilometer lange Tour „Kleine Kaffeerunde“ in der Uckermark führt durch die sanft hügelige Landschaft des Boitzenburger Landes. Ein Highlight ist dabei das Haus Lichtenhain von Daisy Gräfin von Arnim. Café und Hofladen haben nun wieder geöffnet (Mo - Sa 14 - 17 Uhr; um Anmeldung wird derzeit gebeten unter info@haus-lichtenhain.de oder auf www.haus-lichtenhain.de.) Bei dem Blick von der hauseigenen Terrasse auf die Apfelplantagen bei einem leckeren Glas frischem Apfelsaft aus eigener Herstellung taucht man ein, in eine ganze andere Welt.

Der Apfel ist auch im Elbe-Elster-Land ein wichtiger Bestandteil des Obstbaus. Auf der Apfelroute dort gibt es so einiges zu entdecken. Die Hofmosterei in Dobra bietet frisch gepressten Apfelsaft und diverse Fruchtaufstriche. In der Baumschule Graeff in Zeischa kann man nicht nur verschiedenste Obstbäume kaufen, sondern sich auch umfangreich beraten lassen. Der Höhepunkt der Rundtour ist der Pomologische Schau- und Lehrgarten, wo man sich zu einer Führung anmelden kann. Während der Erntezeit bieten zahlreiche Gaststätten den Apfel auch in den unterschiedlichsten Menüarten an. Start und Ziel ist in Bad Liebenwerda.

Weitere Informationen unter:
reiseland-brandenburg.de/radfahren

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