Die brandneue Podcast-Folge von „Geschichten machen Station“ nimmt seine Hörerinnen und Hörer diesmal mit auf eine Reise Richtung Berlin Mitte – und das zu einer Zeit, wo die Mauer noch stand beziehungsweise gerade zu bröckeln begann.

Im Jahr 1988 waren die Altbauten zwischen dem (sich damals noch im Dornröschen Schlaf befindlichen) S-Bahnhof Oranienburger Straße und den Hackeschen Höfen noch trist und grau. Die Jugend- und Kultur-Szene jedoch, die sich dort schon damals in der DDR eingenistet hatte, war ausgesprochen bunt. Und kreativ!

Was sie unter anderem dadurch unter Beweis stellte, dass sie aus einer schmucklosen 40-Quadratmeter-Wohnung Ost-Berlins einzige (von der Obrigkeit zähneknirschend geduldete und von der Kreativszene zähnebleckend gefeierte) Wohnzimmergalerie machte.

Keiner konnte wirklich ahnen, in welchem einzigartigen Moment des Übergangs sich alle befanden, als die Mauer ein Jahr später fiel, die Gegend um die Oranienburger Straße endgültig zur Kultstätte der Kulturhungrigen wurde und unter anderem das Tacheles entstand.

Selbiges existiert heute zwar nicht mehr, dafür aber viele andere Galerien und Kunsträume in und um die Auguststraße in Berlin Mitte. Allesamt mit der S-Bahn – heute bedeutend bequemer als damals – zu erreichen! | lk

Alle bislang veröffentlichten Folgen des Podcasts sind auf sbahn.berlin/podcast, auf dem YouTube-Kanal der S-Bahn Berlin youtube.com/sbahnberlin und in den bekannten Audio-Streamingdiensten abrufbar. Die neuen Episoden erscheinen im Rhythmus von zwei Wochen.

 

image_printdrucken