Man stelle sich eine Zeit vor ohne Internet und ohne Computer. Ohne virtuelle Ausstellungen, ohne virtuelle Museumsbesuche und ohne
virtuelle Philharmonie-Besuche. Trist und eintönig wäre eine solche Zeit. Schön, dass es heute Möglichkeiten gibt, die Reisen an ferne Orte und in ferne Zeiten erlauben – auch in zugegebenermaßen schwierigen Zeiten.

 

Die besten zeitgenössischen Fotografien


Foto (Ausschnitt): Greg Lecoeur – France/National Awards 2020

In der virtuellen Galerie des „Sony World Photography Award“ können Freunde der Fotokunst jetzt die besten Bilder aus dem Wettbewerb 2020 betrachten. Aus über 345.000 eingereichten Bildern wurde eine Selektion von 223 herausstechenden Arbeiten zusammengestellt. Jedes Jahr nehmen zahlreiche Fotografen am Wettbewerb teil. 2018 wurde mit Candida Höfer zum ersten Mal eine deutsche Fotografin mit dem „Outstanding Contribution to Photography“ ausgezeichnet. „Photographer of the Year“ 2020 ist der Fotograf Pablo Albarenga. Traditionell folgt auf den Wettbewerb eine Wanderausstellung durch die Welt – dieses Jahr coronabedingt leider nur durch die Online-Welt.

Was: Sony World Photography Awards 2020
Wann: jederzeit bis 31. März 2021
Wo: swpagermany.v21artspace.com
Eintritt: kostenlos

 

100 Jahre Groß-Berlin – Ausstellung


Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin

Bei einem Online-Streifzug durch die Ausstellung „Chaos & Aufbruch: Berlin 1920 - 2020“ des Märkischen Museums ist die hundertjährige Geschichte von Groß-Berlin hautnah zu erleben. Die Ausstellung reflektiert die Entstehung Berlins, das quasi über Nacht mit dem Groß-Berlin-Gesetz zur Metropole wurde. Zentrale Frage der Schau: Wie wachsen selbstständige Städte erfolgreich zu einer einzigen Metropole zusammen? Aber auch die Zukunftsfähigkeit Berlins steht auf dem Prüfstand: mit aktuellen Bezügen etwa zur Wohn- und Verkehrssituation, zur Frage nach der Identität Berlins und zum Verhältnis zum Umland.

Was: Ausstellung „Chaos & Aufbruch – Berlin 1920 - 2020“
Wann: bis 30. Mai 2021
Wo: my.matterport.com
Eintritt: kostenlos

 

Klassik-Festival online

Vom kristallklaren Neoklassizismus bis zur mitreißenden Tanzmusik der 1920er-Jahre ist alles dabei, beim Online-Festival der Berliner Philharmoniker. Fünf fulminante Konzertabende warten online auf zahlreichen Besuch:

  • 13. Februar um 19 Uhr
    Kirill Petrenko dirigiert Weill und Strawinsky
  • 16. Februar um 20 Uhr
    Marie Jacquot dirigiert die Karajan-Akademie
    der Berliner Philharmoniker
  • 20. Februar um 19 Uhr
    Donald Runnicles dirigiert Hindemith und Weill
  • 23. Februar um 20 Uhr
    Ein Abend im legendären Kaffeehaus Moka Efti
  • 27. Februar um 19 Uhr
    Christian Thielemann dirigiert Strauss und Buson

Was: Online-Festival „Die Goldenen Zwanziger“
Wann: 5 unterschiedliche Konzertabende (s. o.)
Wo: digitalconcerthall.com/de/live
Eintritt: 9,90 € (pro 7-Tage-Ticket)

 

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