Nur noch FFP2-Masken sind zulässig
Neue Regeln im öffentlichen Nahverkehr in Berlin

Seit dem 31. März gilt an Bahnhöfen, Haltestellen sowie in den Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken. Andere Masken, wie sogenannte OP-Masken oder KN95-Masken sind nicht mehr zulässig. Wer sich nicht an die neue Regelung hält, riskiert ein Bußgeld von bis zu 500 Euro. Für Fahrten innerhalb Brandenburgs sind zwar weiterhin medizinischen Masken zulässig. Dennoch sollten gerade Pendler auch dort generell besser auf FFP2-Masken umsteigen.

Es ist wichtig, die Maske dicht am Gesicht zu tragen. Nur so kann die Maske ihre volle Effektivität erreichen. Bei den FFP2-Masken handelt es sich um Einwegmasken. Es wird davon abgeraten, die Maske mehrmals zu tragen. Der Schutz der Maske wird durch die Luftfeuchtigkeit, die beim Ausatmen entsteht, geringer. Die Masken können in Drogeriemärkten, Supermärkten, Apotheken oder online gekauft werden.

Um sich und andere im ÖPNV vor Corona zu schützen, sollte auf Bahnsteigen, an Haltestellen und in Fahrzeugen so gut es geht Abstand zu anderen Fahrgästen gehalten werden. Dafür ist nach Möglichkeit der gesamte Raum an Haltestellen und die gesamte Länge von Bahnsteigen und Fahrzeugen zu nutzen.

Ferner gilt: Erst andere Fahrgäste aussteigen lassen, dann selber einsteigen. Und möglichst früher oder später als sonst fahren, um Hauptverkehrszeiten zu vermeiden. Um für eine gute Durchlüftung zu sorgen, sollten die Fenster in den Fahrzeugen geöffnet bleiben. Abstands- und Hygieneregeln sind stets einzuhalten – und vor allem ist Solidarität wichtig: Achtsamkeit, gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis helfen dabei, gemeinsam durch diese Krise zu kommen.

Diese Information gibt den Stand vom 6. April 2021, 16 Uhr, wieder. Zusätzlich sind die aktuell geltenden Länderverordnungen zum Infektionsschutz zu beachten. Mehr Informationen sind zum Beispiel unter vbb.de zu finden.