Mit dem Projekt i2030 bringen die Länder Berlin und Brandenburg zusammen mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) den Schienenausbau in der gesamten Hauptstadtregion massiv voran. Im Zuge dieses Projekts soll auch auf der Strecke zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus die Infrastruktur ausgebaut werden. Für eine bessere Anbindung ist der zweigleisige Ausbau geplant. Zudem gilt es, den Bahnhof Königs Wusterhausen zu modernisieren, der derzeit noch ein Nadelöhr auf der Strecke ist.

Im Landkreis Dahme-Spreewald sorgen der Flughafen BER und der Regionale Wachstumskern Schönefelder Kreuz (Wildau, Königs Wusterhausen, Schönefeld) für eine rasante wirtschaftliche Entwicklung. Die Einwohnerzahlen entwickeln sich stetig nach oben. Königs Wusterhausen wird bis 2030 voraussichtlich 9,2 Prozent mehr Einwohner haben. Aktuell pendeln 78,9 Prozent der erwerbstätigen Einwohner in andere Gemeinden zur Arbeit und 68,8 Prozent kommen aus einer anderen Gemeinde nach Königs Wusterhausen.

 

Nur ein Hauptgleis

Der Bahnhof Königs Wusterhausen ist mit nur einem durchgehenden Hauptgleis für den Regionalverkehr ein ausgewiesener Flaschenhals. Die Gleisverläufe behindern die reibungslosen Betriebsabläufe zwischen Regionalverkehr und S-Bahn.

Geplant ist deshalb der Ausbau des „Nordkopfes“ in Königs Wusterhausen für eine durchgehende Zweigleisigkeit der Fernbahn und der Unabhängigkeit zur S-Bahn. Zudem soll in Königs Wusterhausen ein Kehrgleis entstehen, auf dem die dort endenden Züge der RB22 abgestellt werden können. Für die Infrastrukturerweiterung an der Nordseite des Bahnhofs wird das Planrecht für Anfang 2022 erwartet.

 

image_printdrucken