Das Festival „Film ohne Grenzen“ am Scharmützelsee in Bad Saarow ist in diesem Jahr eines der wenigen Festivals, das überhaupt stattfinden wird. Vom 17. bis 20. September sind in der Kulturscheune Eibenhof insgesamt zwölf Spiel- und Dokumentarfilme zu sehen, die um das diesjährige Festivalmotto „Mut“ kreisen.

Brandenburg-Premiere von „Persischstunden“

Eröffnet wird die achte Auflage des Filmfests mit dem poetischen Coming-of-Age-Film „Kokon“ in Anwesenheit von Regisseurin Leonie Krippendorff. Die Hauptrollen der sommerlichen Liebesgeschichte spielen Lena Urzendowsky und Jella Haase.

Vor dem offiziellen Kinostart ist zudem das wendungsreiche Drama „Persischstunden“ von Vadim Perelman unter anderem mit Lars Eidinger und Nahuel Biscayart als Brandenburg-Premiere in Bad Saarow zu sehen. Und in dem Dokumentarfilm „A Thousand Girls Like Me“ begleitet Regisseurin Sahra Mani eine junge Afghanin bei ihrem Kampf um Gerechtigkeit in einem Land, in dem Frauen systematisch unterdrückt werden. Die Regisseurin wird ihren Film persönlich in Bad Saarow vorstellen.

„Dank des Mobilen Kinos Uckermark, mit dem uns das Multikulturelle Centrum Templin unterstützt, können wir in diesem Jahr zusätzlich zur Kulturscheune auf dem Eibenhof auch Filmgenuss unter freiem Himmel anbieten, was uns besonders in diesem Jahr sehr freut“, sagt Susanne Suermondt. Sie leitet seit 2013 mit Tanya Berndsen das Festival. Erstmals moderiert außerdem rbb-Journalist Jörg Thadeusz seine Sendung „Talk aus Berlin“ direkt vom Eibenhof, die als „Talk aus Bad Saarow“ am 17. September 2020, um 22.30 Uhr, beim rbb ausgestrahlt wird.

Dass Brandenburg ein Filmland ist, zeigt sich nicht nur an Bad Saarow. Darüber hinaus gibt es die Provinziale in Eberswalde (10. bis 17. Oktober) sowie das FilmFestival Cottbus (3. bis 8. November).

Noch mehr Informationen über das Filmland Brandenburg unter:
filmland-brandenburg.de

Karten für das Filmfest Bad Saarow über:
filmohnegrenzen.de
eventbrite.de

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