Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist mittlerweile fester Bestandteil des Alltags und
wird in den Zügen von S-Bahn und DB Regio auch überwiegend diszipliniert umgesetzt.

Weniger präsent sei bei vielen Fahrgästen dagegen, dass auch auf Bahnsteigen, die in Hallen oder Tunneln liegen, und in den Bahnhofsgebäuden die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt. Der Berliner Senat hat seine Infektionsschutzverordnung zuletzt am 21. Juli 2020 aktualisiert. „Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist in geschlossenen Räumen zu tragen von Fahrgästen und von nicht fahrzeugführendem Personal bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel einschließlich der Bahnhöfe, Flughäfen und Fährterminals“, heißt es darin.

Aufmerksame Reisende haben außerdem schon die großen roten Aufkleber auf den Böden der Bahnsteige und Bahnhöfe wahrgenommen, auf denen steht: „Bitte Mund-Nase-Bedeckung tragen. Danke.“ Und die S-Bahn Berlin appelliert auf ihrer Internetseite an alle Fahrgäste, „in eigener Verantwortung die Mund-Nase-Bedeckung im gesamten öffentlichen Raum zu tragen“.

Bereits Ende Juni hat der Senat ein Bußgeld in Höhe von 50 bis 500 Euro beschlossen, das beim Verstoß gegen die Maskenpflicht verhängt werden kann.

image_printdrucken