Mit dem ÖPNV weiterhin sicher unterwegs
Präventionsmaßnahmen und Kontrollen im November

Seit Anfang November gelten deutschlandweit strengere Regeln zur Eindämmung der Coronapandemie. Das öffentliche Leben wurde stark eingeschränkt und es wird weiterhin auf die bekannten Präventionsmaßnahmen gesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei nach wie vor die AHA-Regeln: Abstand halten – Hygienemaßnahmen beachten – Alltagsmaske tragen!

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, weiß, dass es nicht immer möglich ist, den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Mitreisenden einzuhalten. Umso wichtiger ist es, stets Mund und Nase zu bedecken und damit sich selbst und andere zu schützen. Im November gibt es daher verstärkte Kontrollen im Verbundgebiet Berlin-Brandenburg, welche die flächendeckende Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sicherstellen sollen. So soll die Nutzung des ÖPNV auch zu Corona-Zeiten risikoarm bleiben.

An regionalen Aktionstagen über den November verteilt nehmen Teams der DB Sicherheit und der Landes- beziehungsweise Bundespolizei Schwerpunktkontrollen in Bussen und Bahnen, aber auch an Bahnhöfen, Bahnsteigen und Haltestellen vor. Also überall dort, wo die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung gilt. Ziel ist es, den geringen Prozentsatz uneinsichtiger Menschen verstärkt vom Sinn und Zweck der geltenden Präventionsmaßnahmen zu überzeugen. Nachdrücklich und mit Konsequenz, denn Verstöße gegen die Regeln können mit Bußgeldern von bis zu 500 Euro sanktioniert werden. Doch generell lässt sich feststellen, dass breite Einsicht herrscht und die allermeisten Fahrgäste solidarisch und rücksichtsvoll agieren.

Starke Mitwirkung der Fahrgäste

Nach Schätzungen der Einsatzteams tragen weit mehr als 90 Prozent aller Fahrgäste eine Mund-Nasen-Bedeckung, wofür sich die Verkehrsunternehmen ausdrücklich bedanken.

Die Geschäftsführerin des VBB Berlin-Brandenburg Susanne Henckel sieht in den Schwerpunktkontrollen eine gute und bewährte Maßnahme und dankt darüber hinaus „vor allem den Frauen und Männern der Länder- und der Bundespolizeibehörden, die uns nun bei der Umsetzung unterstützen.“ Nicht zuletzt kommt es aber auch weiterhin auf die Eigenverantwortung und die Rücksichtnahme jedes und jeder Einzelnen an, damit die Gesellschaft als Ganzes gut durch diese Krise kommt.