Beim Ausbau der Dresdner Bahn wurde am 22. November ein wichtiger Meilenstein erreicht. Der erste von insgesamt neun Bahnübergängen an der Strecke ist beseitigt. An der Säntisstraße in Berlin-Marienfelde wurde nun der Verkehr unter der neu errichteten Eisenbahnbrücke freigegeben. Die Deutsche Bahn (DB) baut die Dresdner Bahn aus, damit auf der Strecke nicht nur wie heute S‑Bahnen, sondern bald auch Fern- und Regionalzüge fahren können. Dafür errichtet die DB zwei komplett neue elektrifizierte Gleise und ersetzt alle Bahnübergänge entlang der Strecke durch Eisenbahn- oder Straßenbrücken.

Ab 2025 sind dann auch deutlich kürzere Fahrzeiten Richtung Dresden und zum Flughafen BER möglich. Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Berlin, zeigte sich hocherfreut: „Im Projekt Dresdner Bahn beginnt die Zeit der Fertigstellung! Nach dem langjährigen Planfeststellungsverfahren und dem offiziellen Baubeginn vor drei Jahren, machen wir deutlich, dass der Anteil der baulichen Leistungen nur ein Bruchteil des gesamten Projektzeitraums einnimmt. In vier Jahren werden hier bereits Züge in Richtung Dresden, Prag und BER fahren!“

Die an der Säntisstraße noch verbleibenden Arbeiten am Gehweg und in den Seitenstraßen sollen bis Mitte 2022 abgeschlossen werden. Ende dieses Jahres packt die DB den Bahnübergang Buckower Chaussee an, er wird dann für den Autoverkehr geschlossen. Durch die neu eröffnete Unterführung an der Säntisstraße besteht für den Verkehr aber jetzt eine Umleitungsstrecke. Busse der BVG können den Bahnübergang Buckower Chaussee noch bis Dezember 2022 n utzen, s ie w erden d anach a uch umgeleitet.

Für Fußgänger:innen und Rad-fahrer:innen wird eine bauzeitliche Überführung mit Aufzügen errichtet, die ebenfalls ab Dezember 2022 in Betrieb genommen wird.

 

dresdnerbahn.de

 

image_printdrucken