Sie sind schon zu sehen und das Naturschauspiel der Adonisröschenblüte zieht Jahr für Jahr viele Naturfreunde an die Oder. 10 bis 40 Zentimeter hoch werden die Pflanzen, die in der letzten Wechseleiszeit nach Mitteleuropa kamen und unter Naturschutz stehen. Zu ihnen gelangen kann man unter anderem mit der Bahn und Rad über die vierte Etappe des Brandenburger Teils des Oder-Neiße Radweges, der über 34 Kilometer von Frankfurt (Oder) nach Küstrin-Kietz führt.

Dieser Abschnitt führt zunächst an der Oderpromenade in Frankfurt (Oder) entlang. Anschließend führt er sie bis Lebus durch die wellige Obstbauregion nördlich der Kleist-Stadt wo die Adonisröschen-Hänge erreicht werden. Lebus ist einer der ältesten Orte in Brandenburg. Einer der beiden Stadtteile liegt auf einer Hochfläche, der andere an deren Fuß, direkt an der Oder. Von Lebus aus sind die Oderhänge bei Mallnow sowie die Priesterschlucht bei Podelzig gut erreichbar. Hier können die blühenden Teppiche der Adonisröschen bewundert werden. Auch sonst gibt es an den Oderbergen eine unglaubliche Artenvielfalt. Die Pflanzen haben sich in Lebensweise und Wuchsform an ihren Standort angepasst. Ein Lehrpfad informiert über diese spezielle Flora. Immer weiter auf dem Oderdeich geht es dann bis Küstrin-Kietz.

reiseland-brandenburg.de

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