Podcasts sind derzeit in aller Munde und beliebter denn je. Auch die S-Bahn Berlin lässt jetzt mit einem eigenen Format namens „Geschichten machen Station“ von sich hören. Geplant sind zunächst zehn Episoden, die in fünf bis sieben Minuten kuriose Begebenheiten und Ereignisse aus Berlin und Brandenburg erzählen.

Kurios muss dabei eindeutig groß geschrieben werden, denn wer weiß schon, dass es neben dem herrschaftlichen Schloss im Park Sanssouci im 18. Jahrhundert zu einem Streit zwischem dem alten Fritz und dem Müller der benachbarten Mühle kam? Eine weitere Folge dreht sich um das letzte (und einzige!) Ski-Weltcuprennen in Berlin. Schonmal davon gehört, wo es ausgetragen wurde? Kleiner Hinweis: auf dem hohen Müggelberg fand die geglückte Abfahrt vor 13.000 staunenden Menschen jedenfalls nicht statt.

Andere Geschichten, wie die des Berliner Computer-Pioniers Konrad Zuse und dessen Sohn Horst oder die filmreife Groteske um einen „fliegenden Teppich“, Unmengen Kokain und den ehemaligen Spreepark-Besitzer Norbert Witte sind vielleicht bekannter, aber nicht weniger hörenswert. Die Geschichte des gefallenen Rummelkönigs und seinem beliebten Freizeitpark, der abrupten Flucht nach Peru und seinen hochfliegenden, aber zum Scheitern verurteilten Geschäftsideen klingen fast schon zu verrückt um wahr zu sein.

Alle in dem Podcast präsentierten Orte sind ganz real, gut mit der S-Bahn erreichbar und laden so zum eigenen Erkunden und Erleben (aber bitte nicht Nachmachen!) ein.

Wem die Erzählerstimme übrigens vertraut vorkommt, hat in der S-Bahn genau hingehört: sie gehört Ingo Ruff, der „Stimme der Deutschen Bahn“ und dem Sprecher der Durchsagen in den Berliner S-Bahnen.

 

Ab 30. Juli sind die ersten drei Folgen auf dem YouTube-Kanal der S-Bahn Berlin youtube.com/sbahnberlin und in den bekannten Audio-Streamingdiensten abrufbar. Anschließend folgen die neuen Episoden im Rhythmus von zwei Wochen.

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