„Theater der Dinge“ noch bis 13. November


Foto: Pangalaktisches Theater

 

Mit einem reichhaltigen Programm meldet sich das internationale Festival „Theater der Dinge“ zurück. Vor dem Hintergrund der globalen Pandemie präsentieren Künstler:innen aus elf Ländern vom 4. bis 13. November ihre Arbeiten zum Themenschwerpunkt „Die Welt ohne uns“ – in der Schaubude Berlin, im Theaterhaus Mitte, im Theaterhaus Schöneweide, im Kino Krokodil, im Schloss Biesdorf und im digitalen Raum. Dabei liegt der Fokus einerseits auf ökologischen Fragestellungen und dem Fußabdruck, den der Mensch auf der Welt hinterlässt, andererseits auf der Erfahrung von Leere und dem Wunsch nach neuen Strategien der Vernetzung und Gemeinschaft. Neben einem Bühnenprogramm für Erwachsene und für Familien mit Kindern gibt es dieses Jahr intime 1:1-Formate, Online-Vorstellungen, Installationen sowie ein begleitendes Film- und Kontextprogramm.

schaubude.berlin
Schaubude Berlin
Greifswalder Straße 81-84, 10405 Berlin
Bf Greifswalder Straße:

 

 

Ein Fest der Sprachkunst als Lebenskunst


Foto: Pop und Petersilie

 

Vom 19. bis 21. November laden die Fontane-Festspiele Neuruppin zu ihrem 2. Poesiefestival „Pop & Petersilie“ ein – zu einem Fest der Sprachkunst als Lebenskunst. Zehn der bedeutendsten deutschen Lyriker:innen werden in Neuruppin zu Gast sein. Drei Tage lang haben Besucher:innen Gelegenheit, sich von geistvollen Spracherkundungen in poetische Welten entführen zu lassen. Zum Auftakt am Freitag, 19. November, liest die aus dem thüringischen Gotha stammende Deutsche Buchpreis­trägerin Kathrin Schmidt um 19 Uhr aus ihrem 2020 erschienenen Lyrikband „sommerschaums ernte“. Am Samstag, 20. November, gibt es um 15 Uhr das erste Lyrik-Duett des Festivals mit Anja Utler – 2020 mit dem Lyrikpreis der Südpfalz ausgezeichnet – und Nico Bleutge, einem der etabliertesten und anerkanntesten Lyriker dieser Zeit.

fontane-festspiele.com
Fontane-Festspiele
Präsidentenstraße 47, 16816 Neuruppin
Bf Neuruppin Rheinsberger Tor:

 

 

Lichtbildvortrag über Fjodor Dostojewski


Foto: Ernst Liebermann

 

Dostojewski ist nicht nur der im frühen 20. Jahrhundert am häufigsten porträtierte Schriftsteller, sondern auch derjenige, dessen Werk weit über Illustrationen hinaus in Druckgrafiken, Zeichnungen und Gemälden die stärkste Wirkung entfaltete. Zu den Künstlern, die sich mit ihm auseinandersetzten, gehören Erich Heckel, Max Ernst und Otto Pankok. Max Beckmann äußerte im Ersten Weltkrieg, auf die Franzosen wolle er nicht schießen, weil er von ihnen viel gelernt habe, und auf die Russen auch nicht, denn „Dostojewski ist mein Freund“. Der Potsdamer Urania-Verein zeigt anlässlich des 200. Geburtstags von Fjodor Dostojewski einen Lichtbildvortrag mit dem Historiker Andreas Hüneke – zu sehen am 11. November ab 18 Uhr. Karten sind im Vorverkauf unter Telefon 0331/291741 erhältlich.

urania-potsdam.de
Urania „Wilhelm Foerster“ Potsdam
Gutenbergstraße 71-72, 14467 Potsdam
Potsdam Hbf:

 

image_printdrucken