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Keine Frage blieb unbeantwortet
DB Regio Nordost beim „Girls‘ und Boys‘ Day“

„Wenn ich erwachsen bin, werde ich mal Lokführer!“ Diesen Satz hat bestimmt jede:r schonmal gehört. Die Eisenbahn übt schon immer eine große Anziehungskraft auf Kinder jeden Alters aus. Aber so eine Faszi­nation ist dann doch etwas anderes als der tatsäch­liche Beruf, der dahintersteckt. Eine Gruppe von sieben Schüler:innen durfte deshalb anlässlich des „Girls‘ und Boys‘ Day“ am 28. April einen Blick hinter die Kulissen von DB Regio Nordost in Cottbus werfen. Im Fokus standen dabei die Berufs­bilder Triebfahrzeug­führer:in und Mechatroniker:in.

Mit Warnwesten ausgestattet ging es vom Bahnhof zum Betriebsgelände – natürlich mit dem Zug! Auch klar: kein Teilnehmender ließ es sich nehmen, den Führerstand von Ausbilder Michael Peschk erklärt zu bekommen. Was macht dieser Knopf, wie bremst man, wie schnell fährt so ein Zug überhaupt? Keine der Fragen blieb unbeantwortet.

Weiter ging es durch den Lokschuppen, wo Loks nicht nur repariert und modernisiert, sondern sogar gewaschen oder enteist werden können. In der Werkstatt durfte eine kleine Hilfslok erklommen werden und Michael Peschk erklärte unter­schied­liche Bauteile von Zügen, die die Schüler:innen dann auch genau unter die Lupe nehmen durften. Anastasia Funke, die sich im 2. Ausbildungsjahr zur Lokführerin befindet, erklärte anschließend, wie man eine Weiche stellt. Die meisten Weichen werden heutzutage elektronisch über ein Stellwerk gestellt, aber es gibt auch Ausnahmen, die noch per Hand bedient werden.

Am frühen Nachmittag waren sich dann alle Schüler:innen einig: Es war ein toller Tag – vor allem, weil man alles ausprobieren durfte.