Der Herbst ist da. Die perfekte Jahreszeit, um sich noch mal aufs Rad zu schwingen, eine kleine letzte Paddeltour zu unternehmen oder sich einfach die Wanderschuhe anzuziehen, um das Rascheln von herabgefallenem Laub beim Laufen zu genießen.

Los geht es im Havelland. Die fünfte Etappe der Radtour „Fontane Rad“ beginnt am Bahnhof Paulinenaue (Regionalexpress RE 2) und führt nach Nennhausen mit seinem Schloss, das einst schon Theodor Fontane bewunderte. Durch eine mit Kanälen durchzogene Landschaft führt die Radtour nach Stechow. Ganz in der Nähe liegt der Ferchesaer See. Diejenigen, die die Tour verkürzen wollen, können ab Stechow den Abstecher nach Rathenow wählen und das regionale Zentrum der optischen Industrie besichtigen oder ab hier in den Zug steigen. Die Haupt­route selbst führt weiter nach Nennhausen. Das gleichnamige Schloss wurde einst von Caroline von Briest und Friedrich de la Motte Fouqué bewohnt. Länge der Tour: ca. 30 Kilometer


Skulptur am Stadthafen von Rathenow, Foto: TMB-Fotoarchiv / Steffen Lehmann

 

Ein kleines und vielseitiges Wandergebiet ist das so genannte Schenkenländchen im Dahme-Seenland, wo früher über mehrere Jahrhunderte Adlige residierten. Auf dieser rund elf Kilometer langen „Mühlen- und Quellwanderung“, die in Teupitz beginnt, geht es entlang der Ufer des Tütschensees, Tornower Sees und Briesensees sowie durch Laub- und Nadelwald, der die Seen umgibt. Besonders sehenswert ist am südlichen Ende des Tornower Sees die kräftig sprudelnde Naturquelle. Und am Mühlteich, direkt neben der Gast­stätte Mittelmühle, befindet sich das noch immer in Betrieb befindliche Mühlen-Sägewerk. Insgesamt ist das Wandergebiet gut markiert – ein gelber Punkt auf weißem Grund – so dass unterschiedliche Weg­varianten miteinander kombiniert werden können. Anfahrt: mit Regionalbahn RB 24 bis Groß Köris, weiter mit der Buslinie 726 bis Teupitz


Heilig-Geist-Kirche in Teupitz, Foto: TMB-Fotoarchiv / Steffen Lehmann

 

Wer sich noch mal auf’s Wasser wagen möchte, fährt nach Lychen. Die Flößerstadt in der Uckermark liegt umgeben von sieben Seen wie auf einer Insel. Glasklares Wasser und natur­belassene Ufer laden zu einer entspannten Tagestour mit dem Kanu im Herbst ein. Wer die Stille der Natur sucht, startet nach Süden zum Zenssee, daran anschließend erreicht man den idyllischen Platkowsee. Das linke Ufer ist Naturschutzgebiet, Aussteigen ist hier nicht erlaubt! Dieselbe Strecke paddelt man auch wieder zurück, jedoch nicht bis zum Startpunkt Oberpfuhlsee, sondern bis zum Steg der Um­tragestelle an der Schäferwiese. Tipp: Je nach Kondition kann die Tour im Lychener Seenkreuz von fünf bis auf insgesamt 25 Kilometer verlängert werden.


Im Herbst noch mal auf’s Wasser, Foto: TMB-Fotoarchiv / Hendrik Silbermann

 

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