2021 steht beim Kulturfestival „Kulturland Brandenburg“ die Industriekultur im Fokus. Unter dem Titel „Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Bewegung“ werden gemeinsam mit über 40 Partnerprojekten neue Wege beschritten und im gesamten Bundesland zukunftsweisende und überraschende Projekte gezeigt, die auf der Festival-Website und auf den Social-Media-Kanälen vorgestellt werden.

Der Begriff Industriekultur stand bisher hauptsächlich für die Auseinandersetzung mit der Kulturgeschichte und der Kulturlandschaft des Industriezeitalters. Das Themenjahr „Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Bewegung“ wagt den Versuch eines Updates, bei dem es nicht länger nur um einen erhaltungsbemühten Rückblick, sondern insbesondere auch um eine industrielle Zukunftsperspektive gehen soll. Während die Industrie im traditionellen Gewand im Alltag der Menschen kaum mehr eine Rolle spielt, setzt sich die Industrialisierung mit beschleunigtem Tempo fort. Brandenburg ist schon längst zu einem Industrieland 4.0 geworden.

Die künstlerischen und kulturellen Projekte zeigen, wie kreativ, anpassungsfähig, interdisziplinär, stilbildend und identitätsstiftend die Kulturakteure und Kunstschaffenden in Brandenburg wirken können. So feiert am 12. September um 18 Uhr eine Film-Foto-Musik-Dokumentation über längst vergessene Plätze in Forst in der Lausitz ihre Premiere. Sie wird dabei als ein filmisch-musikalisches 3-D-Werk mit einer Live-Performance präsentiert und von Filmemacher Donald Saischowa moderiert.

In der Vulkanfiberfabrik in Werder (Havel) können sich die Besucher auf eine Ausstellung freuen, die die Geschichte des Ortes beleuchtet und Einblicke in das entstehende Archiv aus Produkten und Produktionsmaschinen ermöglicht.

 

Alle Veranstaltungen, aktuelle Termine und die pandemiebedingten Einschränkungen sind zu finden unter kulturland-brandenburg.de

 

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