In Kooperation mit dem Berliner Unterwelten e. V. zeigt das Berliner S-Bahn-Museum jetzt wieder seine coronabedingt unter-
brochene Ausstellung mit dem Titel „Kalter Krieg auf Schienen – die S-Bahn der Deutschen Reichsbahn in West-Berlin 1961 - 1989.“

Die S-Bahn im früheren West-Berlin fuhr zwischen 1945 und 1984 unter weltweit einmaligen Bedingungen – denn verantwortlich für den Betrieb im Westen war die Deutsche Reichsbahn der DDR. Die „Ost-Regie“ über die Züge bot vielerlei Zündstoff. Die Ausstellung zeigt mit vielen Bildern, Plänen, Dokumenten und Filmausschnitten die Absurditäten des Alltages der „DDR auf Schienen“, als der Kalte Krieg Fahrplan, Arbeitsbedingungen und Betriebsablauf diktierte und die S-Bahn im übertragenen Sinn fast auf der Strecke blieb.

Sammlungsstücke wie Stationsschilder, Signale aus dem Nordsüd-S-Bahntunnel oder der Leuchtschriftzug „Gesundbrunnen“ des einstigen Bahnhofsgebäudes ergänzen die Tafeln.

s-bahn-museum.de

Das Museum hat immer am letzten Sonnabend des Monats von 11 bis 17 Uhr geöffnet Uhr (letzter Einlass 16 Uhr). Ausstellungsort sind die provisorischen Räume des Museums am Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen, Behmstraße/Einmündung Badstraße.

Eintritt: 3 €, Kinder (7 - 14 Jahre) 1 €

Bf Berlin-Gesundbrunnen

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