Der Beginn dieser kleinen, vier Kilometer langen Wanderung, ist der Obelisk im Rheinsberger Schlosspark. Der Uferlinie des Grienericksees folgend, betritt man den Boberower Forst beziehungsweise in diesem Fall speziell die Boberower-Kabeln (Kabeln = Lose = schlaffes Tau). So nannte man jenes Alleesystem, welches gärtnerisch gestaltet wurde, um eine Verbindung zum Boberower Forst herzustellen. Weiter dem Weg folgend, trifft man auf die Ruinen der ehemaligen Meierei.

Diese war Teil der „ferme ornée“, also der Schaffung einer ästhetischen Verbindung zwischen dem Gartenbereich und dem landwirtschaftlich genutzten Gebiet. Dann folgt man weiter dem Uferweg in Richtung des Ortes Warenthin, biegt vorher links ab und überquert die Straße zum „Arboretum“. Die dort angelegte Pflanzung unterschiedlicher Bäume, auch „Baumschule“ genannt, wurde auf Initiative des damaligen Revierförsters angelegt. Von dem dortigen Rastplatz blickt man direkt auf den Böbereckensee, der von einem Buchenmischwald umringt wird.

Der weitere Weg führt an ihm entlang, hier kann man diverse Spuren von Bibern finden. Das Ende des Weges geht in die Allee zu einer Katakombe über. Schlussendlich gelangt man über die Perspektiv-Allee wieder zum Obelisken und blickt direkt über das Wasser auf das Rheinsberger Schloss.

Weitere Infos: reiseland-brandenburg.de

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