Bitte den 3G-Nachweis bereithalten! Was in anderen Lebens­bereichen schon länger Praxis ist, gilt jetzt auch in Bussen und Bahnen. Mit dem neuen Infektionsschutz­gesetz des Bundes besteht in Berlin und Brandenburg seit 24. November grundsätzlich eine 3G-Pflicht im öffentlichen Personen­nahverkehr sowie im Fernverkehr.

 

Fahrgäste müssen einen der folgenden drei Nachweise mitführen und auf Verlangen vorzeigen:

Geimpft – vollständig (die letzte notwendige Impfdosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen)
Genesen (nicht länger als 180 Tage)
Getestet (dokumentierter negativer Antigen-Schnelltest, nicht älter als 24 Stunden (kein Selbsttest) oder aktueller negativer PCR-Test)

Ausgenommen sind Kinder bis 6 Jahre sowie Schüler:innen.

Bei der Kontrolle wird zusätzlich zum 3G-Nachweis (elektronisch oder in Papierform) auch die Identität der Fahrgäste anhand des Personalausweises oder anderer amtlicher Dokumente überprüft.

 

Die Kontrolle in den Zügen erfolgt stichprobenartig durch DB Sicherheits- und Kontrollpersonal. Darüber hinaus gibt es gemeinsame Schwerpunktkontrollen mit den Sicherheits- und Ordnungsbehörden. Wer gegen die 3G-Regel verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu mehreren Tausend Euro rechnen. Das Sicherheits- und Kontrollpersonal der Verkehrsunternehmen darf Fahrgäste ohne 3G-Nachweis von der Beförderung ausschließen.

 

FFP2-Masken bieten besseren Schutz

Das Infektionsschutzgesetz regelt darüber hinaus die Maskenpflicht im öffentlichen Personen­nahverkehr. Die Maskenpflicht gilt in Fahrzeugen, an Bahnhöfen und an Haltestellen. Vorgeschrieben sind medizinische oder FFP2-Masken. Im Berliner ÖPNV galt bisher die Pflicht, FFP2-Masken zu tragen. Da diese mindestens 94 Prozent der Aerosole filtern, bieten sie einen deutlich besseren Schutz als medizi­nische Masken. DB Regio Nordost und die S-Bahn Berlin appelieren deshalb dringend an die Fahrgäste, weiterhin FFP2-Masken zu nutzen, im Interesse der eigenen Sicherheit und der der Mitreisenden.

 

Gesundheitsschutz vor Wohlfühltemperatur

Neben der Maske ist das regelmäßige Lüften ein wichtiger Faktor. Beim Halten kommt in die Fahrzeuge regelmäßig frische Luft. Auch wenn es bei winterlichen Temperaturen deshalb etwas ungemütlicher wird: Wo möglich, werden die Türen bei jedem Halt zentral geöffnet und gekippte Fenster sorgen für bessere Belüftung.

 

Weitere Einschränkungen / Verschärfungen des Bundes-Infektionsschutzgesetzes regeln die Länder in ihren einzelnen Zusatz­-verordnungen.

Infos unter: berlin.de | brandenburg.de

 

 

 

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