Wie kann man Bahnfahren in Zeiten einer Pandemie noch sicherer machen? DB Regio Nordost beantwortet diese Frage ab sofort mit einem Pilotprojekt zu einem neuen Wegeleitsystem in Zügen auf der Strecke zwischen Berlin Gesundbrunnen und Wittenberge (RE6). Fahrgästen wird es damit leicht fallen, sich besser zu orientieren und stets ausreichend Abstand zu halten.

Teil des Konzeptes sind starke grafische Hinweise für getrennte Ein- und Ausstiege und ein Einbahnstraßen-Prinzip. Pfeile zeigen die Laufrichtung an, damit die Mitfahrenden einander möglichst selten begegnen. Markierungen, Hinweisschilder und Piktogramme an den Türen, am Boden und an Treppenstufen leiten die Menschen durch den Zug, erleichtern eine optimale Verteilung der Fahrgäste und helfen, ausreichend Abstand zu halten.


Markierungen am Boden sind ein Teil des neuen Wegeleitsystems in den Dieseltriebwagen des RE6. Foto: DB AG/Oliver Lang

 

Das Pilotprojekt der optischen Wegeleitung wird jetzt an den Dieseltriebwagen auf der RE6-Strecke getestet und ergänzt die bewährten umfangreichen Hygienemaßnahmen und Informationskampagnen. Die Wegeleitung gilt grundsätzlich als Empfehlung und soll die Fahrgäste beim Einhalten der Sicherheitsabstände unterstützen. Damit führt DB Regio Nordost das bereits vorhandene Leitsystem an den Bahnhöfen in den Zügen konsequent fort.

 

„Die Sicherheit der Fahrgäste hat für uns oberste Priorität, weshalb uns die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn bei diesem Pilotprojekt sehr wichtig ist. Studien belegen zwar, dass der ÖPNV unter Einhaltung der Hygieneregeln sicher ist, jedoch ist das persönliche Wohlfühlempfinden der Fahrgäste von vielen Faktoren abhängig. Wir hoffen, dass sich durch dieses innovative Wegeleitsystem alle gut aufgehoben fühlen, wenn sie mit dem RE6 unterwegs sind und sind auf die Akzeptanz dieses Pilotprojekts gespannt.“

Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB)

 

Weiter Infos in der Rubrik „Aktuelles“ unter: bahn.de/brandenburg

 

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