Wenn nicht bis kurz vor Weihnachten das Schweigen gebrochen und der Anstifter benannt ist, wird die Klasse aufgelöst – das droht Volksbildungsminister Lange den Abiturienten in dem Film „Das schweigende Klassenzimmer“, die aufgrund des damaligen Ungarn-Aufstandes 1956 mit einer Schweigeminute den Opfern gedenken und damit in schwierige Situationen kommen. Die wahren Begebenheiten trugen sich seinerzeit in Storkow zu.

Da sich die Stadt jedoch in den letzten Jahren stark gewandelt hat und die Schule von damals nicht mehr existiert, entschied sich das Fernseh-Team den Schauplatz nach Eisenhüttenstadt zu verlegen. So wurde beispielsweise aus dem Friedrich-Wolf-Theater im Film das Innere eines westdeutschen Kinos
und aus dem Rathaus das DDR-Volksbildungsministerium. Der spannende und ergreifende Film ist derzeit in der zdf-mediathek zu sehen, noch bis 7. Dezember 2020.

Für Fans des Spreewaldkrimi sehr empfehlenswert: ein neuer Blog auf reiseland-brandenburg.de/erlebnisberichte.

Die sagenumwobenen Mythen und Legenden des Spreewalds sind regelmäßig in die Kriminal-Geschichten eingeflochten. Zuerst als einmaliger Film angedacht, erhielt der Spreewaldkrimi bei Erstausstrahlung dermaßen positiven Zuspruch, dass sich der Sender dazu entschloss, eine Filmreihe daraus zu kreieren. Die aktuelle Folge findet man ebenfalls in der zdf-mediathek.

Weitere Informationen unter:
reiseland-brandenburg.de

 

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