Es ist fast geschafft. Die bislang größte Baumaßnahme rund um das Biesdorfer Kreuz ist so gut w ie abgeschlossen. A lle bisherigen Arbeiten konnten pünktlich beendet werden. Seit dem 14. November fahren alle betrof fenen Linien wieder planmäßig und die Fahrgäste können ihre Stammrouten wieder nutzen. Rund 60 Millionen Euro hat die DB Netz AG am Biesdorfer Kreuz investiert. Zirka 20 Kilometer Gleise und zahlreiche Weichen wurden erneuert. Die Strecken wurden komplett mit dem neuen Zugbeeinf lussungssystem Berliner S-Bahn (ZBS) ausgerüstet. Dazu gab es umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen und das neue elektronische Stellwerk Biesdorfer K reuz wurde gebaut.

Die Auswirkungen des Baus betrafen insgesamt 220.000 Fahrgäste und den gesamten S-Bahnverkehr im Osten Berlins. 79 Busse waren täglich als Ersatzverkehr im Einsatz – so viele wie noch nie zuvor. Die BVG hat nach Kräften mit zusätzlichen UBahnen und Bussen unterstützt. Außerdem wurden über eintausend zusätzliche Fahrten mit Regionalzügen angeboten. Auch die Menge der Informationsmittel war
riesig: 85.000 Bauflyer wurden gedruckt, 3.000 Fußtapsen zeigten den Weg zum Ersatzverkehr, mehr als 200 Schilder wiesen auf die Baumaßnahme hin und vier Videos fassten die Arbeiten, ihre Auswirkungen und die Reisealternativen zusammen. Während der Einschränkungen haben die Fahrgäste viel Geduld und Flexibilität aufgebracht. Dafür bedankt sich die S-Bahn herzlich und hat auch kleine Aufmerksamkeiten auf den betroffenen Linien verteilt.

Weitere Sperrungen am Wochenende

Ganz zu Ende sind die Arbeiten aber noch nicht. Weitere Sperrungen zwischen Mahlsdorf und Friedrichsfelde Ost (S5) werden vom 20. bis 23. Dezember notwendig. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Die Strecken zwischen Mahlsdorf und Lichtenberg (S5) sowie Springpfuhl und Lichtenberg (S7, S75) werden vom 22. bis 25. November ebenfalls gesperrt. Auch hier wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

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