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Eisernes Jubiläum in der Wuhlheide
Berliner Parkeisenbahn wird 65 und ist kein Stück eingerostet

Was für ein Jubiläum! Würde es sich um eine Ehe handeln, die seit 65 Jahren hält, spräche man – passenderweise – von einer Eisernen Hochzeit. Seit 10. Juni 1956 dreht die Parkeisenbahn in der Wuhlheide nunmehr verlässlich ihre Runden. Einst gegründet als Pioniereisenbahn im Besitz der Deutschen Reichsbahn, wechselte die Trägerschaft 1993 an die neugegründete Berliner Parkeisenbahn GmbH. Seitdem wird sie überwiegend ehrenamtlich (von mehr als 100 Parkeisenbahner:innen ab zehn Jahren) betrieben und erfreut sich unvermindert großer Beliebtheit.

Bis zu 70.000 Mitfahrende zählt die 7,5 Kilometer lange Parkeisenbahn jährlich. Kein Wunder, können die Kinder hier doch ausprobieren, wie es sich anfühlt Schrankenwärter:in, Streckenläufer:in, Schaffner:in oder Fahrkartenverkäufer:in zu sein und so spielerisch alles kennenlernen, was zum Betrieb einer Eisenbahn dazugehört. Neben den drei betriebsfähigen Diesellokomotiven kommen zu besonderen Anlässen auch Dampflokomotiven zum Einsatz und werden vor die offenen, überdachten und geschlossenen Wagen gespannt.

Der Fahrbetrieb findet bis Oktober immer wochenends und in den Schulferien auch an ausgewählten Wochentagen vorrangig in der Zeit von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr statt. Die Fahrkarten für eine Rundfahrt kosten 4,50 Euro (Kinder von zwei bis 14 Jahren: drei Euro) und werden derzeit ausschließlich am Schalter im Hauptbahnhof der Parkeisenbahn verkauft. Für die Mitfahrt gelten die aktuell gültigen Hygieneregeln mit FFP-2-Maskenpflicht, wobei für Kinder bis 14 Jahren auch eine medizinische Maske ausreicht.

 

parkeisenbahn.de