Am 3. September konnten Potsdamer:innen und Gäste endlich wieder das traditionelle Event des Kanu Clubs Potsdam, den Kanu­sprint der weltbesten Sportler:innen, hautnah miterleben. Die Alte Fahrt war dafür eine hervorragende Kulisse.

Viele fleißige Helfer:innen um Ralph Welke hatten eine wunder­schöne Rennstrecke präpariert. Sponsoren wie die Allianz, die MBS, die Deutsche Bahn, die EWP, RAW und EDIS trugen dazu bei, dass dieses Live-Erlebnis wieder stattfinden konnte. Unter den Besucher:innen waren neben vielen ehemaligen Sportler:innen auch die Sportminis­terin Britta Ernst und Potsdams Oberbürgermeister Maik Schubert.

Über 170 Meter traten die Spitzen­sportler:innen und Nachwuchssport­ler:innen in Zweier-Läufen gegen­einander an. Und wer glaubte, dass die lange Saison ihre Spuren bei allen hinterlassen hatte, der wurde eines Besseren belehrt. Spannende Rennen waren angesagt. Hauchdünne Siege entschieden über das Weiterkommen. Tausende Zuschauer:innen gingen voll mit. Angefeuert von Ronny Rauhe und Moderatorin Marie Günther schwappte die La-Ola vom Start bis zum Ziel.

Nach vier Stunden war das Spektakel vorbei. Sowohl die Akteure:innen auf dem Wasser als auch die Macher:­in­nen hinter den Kulissen waren sich einig: Eine neue Tradition ist geboren. Sportlich konnten sich die WM-Teilnehmer und eine erfahrene Olympiasiegerin durchsetzen. Bei den Kajak-Damen gewann Franziska John den Sprint, Annika Loske war die Schnellste im Canadier. Bei den Canadier-Herren konnte sich Fabien Schatz gegen den dreimaligen Olympia­sieger Sebastian Brendel durch­setzen, während Olympiasieger Max Lemke die Konkurrenz der Kajak-Herren für sich entscheiden konnte.

 

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