Die Schönefelder Gemeinde Waßmannsdorf ist nun auch an das S-Bahnnetz angebunden. Mit der Streckenverlängerung der S45 und S9 liegt der neue S-Bahnhof Waßmannsdorf zwischen der Station „Flughafen BER – Terminal 5“ (ehemals „Flughafen Berlin-Schönefeld“) und dem neuen Flughafenbahnhof „Flughafen BER – Terminal 1-2“.

Das Bahnhofsbauwerk an sich ist dabei schon etwas Besonderes: der Turmbahnhof hat zwei separate Seitenbahnsteige und liegt in einer Kurve, was spezielle Herausforderungen beim Bau bedeutete. Dennoch wurde der Bahnhof bereits 2011 (zum ersten Eröffnungstermin des BER) fertiggestellt. Kein Wunder also, dass sich zur feierlichen Eröffnungsfahrt am 25. Oktober zahlreiche Menschen an der neuen Station versammelten und die S-Bahn herzlich willkommen hießen.

 

Wichtig für die Gemeinde Schönefeld

Ganz besonders freuen konnte sich auch Udo Haase, Schönefelds Bürgermeister bis 2019, der schon 1991 den Beschluss zum Bau eines eigenen S-Bahnhofs in Waßmannsdorf vorangetrieben hatte. Als die Deutsche Bahn dann ab 2006 die Zuführung zum BER plante, war die Möglichkeit greifbar nah. Einziger Knackpunkt: die Finanzierung. Letztlich investierte die Gemeinde Schönefeld sieben Millionen Euro. Eine infrastrukturelle Investition, die sich gelohnt hat für den „Speckgürtel Berlins“ mit seinen wachsenden Gewerbe- und Wohngebieten.

Seit 31. Oktober ist der Bahnhof Waßmannsdorf auch Umsteigepunkt zu den regionalen Bus-Linien 742 und 743 der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH (RVS). Außerdem verkehren dort die Busse 600 und 720 der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF).

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