Die Regel ist klar: Wer in der S-Bahn mitfahren möchte, braucht einen gültigen Fahrausweis. Wer bei einer Kontrolle ohne angetroffen wird, muss innerhalb von 14 Tagen ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) von mindestens 60 Euro zahlen. Bei der Kontrolle wird dafür ein Feststellungsbeleg ausgehändigt.

 

Es gibt verschiedene Wege das EBE zu bezahlen oder den vergessenen Fahrausweis nachzureichen:

  • In allen Kundenzentren der S-Bahn Berlin (m   Seite 27) und in den Berliner DB Servicestores kann das EBE bar oder mit Karte bezahlt werden.
  • Spezialist:innen für alle Vorgänge und Fragen rund um die Fahrscheinkon­trolle und das erhöhte Beförderungsentgelt sind im Ostbahnhof zwei Mal zu finden. Im Kundenbüro Erhöhtes Beförderungsentgelt und am Serviceschalter des S-Bahn-Kundenzentrums kann zum Beispiel das EBE bezahlt werden, auch wenn der Feststellungsbeleg verloren wurde. Dort können auch Inhaber:innen von persönlichen Zeitkarten ihren Fahrausweis innerhalb von 7 Tagen nachträglich vorlegen, wenn sie ihn bei der Kontrolle nicht dabei hatten.
  • Online, komfortabel und ohne extra Wege ist das EBE-Portal ebe.sbahn.berlin erreichbar. Hier ist die Bezahlung per Sofortüberweisung möglich, auch eine Ratenzahlung kann vereinbart werden. Wer seine persönliche Zeitkarte vergessen hatte, kann sie hier gemeinsam mit dem Kontroll­beleg hochladen. Antworten auf die meisten Fragen zum Thema sind im FAQ-Bereich gebündelt.
  • Bei der Kontrolle sofort bezahlen? Das geht auch, wichtig zu wissen: Fahrkartenkontrollpersonale, die im Auftrag der S-Bahn Berlin im Einsatz sind, fordern nie Bargeld. Bei ihnen kann das erhöhte Beförderungsentgelt ausschließlich per Girocard (EC-Karte) oder Kreditkarte bezahlt werden. Außerdem händigen sie immer einen offiziellen Beleg aus.

 

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