Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 können Kunden, die bei Kontrollen keinen oder keinen gültigen Fahrschein vorweisen können, das erhöhte Beförderungsentgelt in Höhe von 60 Euro im Zug oder auf dem Bahnsteig nur noch per EC- oder Kreditkarte bezahlen. Seit März 2019 hat die S-Bahn dieses Verfahren bei einigen Prüfern getestet. Aufgrund der positiven Resonanz wird es nun flächendeckend eingeführt, die Kartenzahlung löst die Möglichkeit der Barzahlung auf der Strecke ab. Diese Lösung soll den Kundinnen und Kunden entgegen kommen, da der überwiegende Anteil der Fahrgäste eine Giro- oder Kreditkarte mit sich führt und somit die entstehende Forderung des erhöhten Beförderungsentgeltes direkt beglichen werden kann. Wer dennoch eine Barzahlung bevorzugt, hat aber auch weiterhin die Möglichkeit, das erhöhte Beförderungsentgelt in den Kundenzentren der S-Bahn zu begleichen. „Durch die flächendeckende Einführung wird es für unsere Fahrgäste deutlich leichter, den ausstehenden Betrag gleich zu bezahlen“, sagt Marina Krause, Mitarbeiterin im Bereich Erhöhtes Beförderungsentgelt bei der S-Bahn Berlin. „Denn kaum jemand hat immer so viel Bargeld bei sich. Und es gab in der Vergangenheit bereits Kunden, die sich die Kartenzahlung gewünscht haben.“

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