Neue Direktverbindungen innerhalb der Lausitz, ein Halbstundentakt zwischen Cottbus und Senftenberg sowie höhere Qualitätsstandards bei den Fahrzeugen: Mit der Vergabe des „Netz Lausitz“ an DB Regio Nordost erwartet die Fahrgäste ab Dezember 2022 ein besseres Angebot. „Wir freuen uns sehr, dass sich DB Regio mit einem attraktiven Angebot im Ausschreibungsverfahren durchsetzen konnte“, sagt Joachim Trettin, Vorstand der DB Regio AG. „Der Gewinn des Netzes Lausitz bedeutet vor allem Beschäftigungssicherung für rund 200 Kolleginnen und Kollegen im Südosten Brandenburgs – eine sehr gute Nachricht zum Jahresende.“

Mit einem Gesamtvolumen von jährlich 4,3 Millionen Zugkilometern umfasst das „Netz Lausitz“ dann fünf Regionalexpress- und Regionalbahn- Linien. Zusätzlich zu den bereits heute fahrenden Linien RE10, RB11 und RB49 wird künftig die neue Linie RE13, der den Fahrgästen unter anderem eine neue Umsteigeverbindung von Großräschen nach Cottbus ermöglicht, eingeführt. Dadurch entsteht zwischen Cottbus und Senftenberg ein attraktiver Halbstundentakt.

Mit der zukünftig durchgehenden Verbindung zwischen Frankfurt, Cottbus, Falkenberg und Leipzig (RE10, RB11) gibt es zusätzliche Direktverbindungen, zum Beispiel von Eisenhüttenstadt oder Guben über Finsterwalde über Finsterwalde nach Leipzig. Neu ist auch der RE10V – eine Express-Verbindung drei Mal pro Tag zwischen Cottbus und Leipzig mit kürzeren Fahrzeiten und verbesserten Anschlussmöglichkeiten in Leipzig.

Für das „Netz Lausitz“ rüstet DB Regio auch seine Fahrzeugflotte auf und setzt neue dreiteilige Fahrzeuge des Typs „Mireo“ von Siemens ein. Sie verfügen unter anderem über 180 Sitzplätze, Lademöglichkeiten für E-Bikes sowie WLAN.

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