Nur wenigen Bücherwürmern wird der Name Ken Follett nichts sagen. An dem walisischen Vielschreiber ist in der Populärliteratur aber auch schwer vorbeizukommen. Und heute ist er auf dem Weg Richtung Spandau! Zumindest in Buchform und im Schoß von „Selten-S-Bahn-Fahrerin“ Gretel, die sich ganz gegensätzlich zum Titel („Das Fundament der Ewigkeit“) die Fahrtzeit etwas verkürzen möchte. Spannend soll es sein und ihr gleichzeitig eine Vorstellung von der Gedankenwelt der Menschen in einer längst vergangenen Zeit verschaffen. Blutrünstig und von erbitterten Religionskriegen durchzogen werde die Ära von Maria Stuart geschildert. Im Kern aber ginge es, „wie heute übrigens auch, meist nur um Macht und Geld“, urteilt sie ernüchtert.

Ken Follett „Das Fundament der Ewigkeit“, Verlag: Lübbe, 2017, 1168 Seiten, ISBN 978-3785726006

image_printdrucken