Vergessen wir die Schwere dieser Tage, vergessen wir Lockdown und Leid. Frönen wir mit diesem Buch dem grenzenlosen Eskapismus! Und einer fulminanten Bilderreise ins Berlin der 1920er. Es geht nicht um Politik oder Probleme, nicht um die Mühen des Alltags, sondern um das, was die Menschen von diesen Dingen ablenken sollte: Unterhaltung, Sport, Sensation, Konsum, Innovation. Treffen wir Josephine Baker auf Spazierfahrt mit ihrem Straußen(!)gespann und Zirkusdirektor Krone auf Spaziergang mit seinem zahmen Jagd-Geparden. Tanzen wir uns die Füße blutig beim Fünf-Uhr-Tee im Hotel Esplanade oder schlürfen Schampus beim Polo-Turnier in Frohnau. Alles möglich, hier und jetzt – mit diesem grandiosen Ausritt in eine ferne Zeit. | lk

Robert Zagolla (Hrsg.): „Tanz auf dem Vulkan“, Verlag: be.bra, 2019, 208 Seiten

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