„Wir wollen die Liebe zu den Gleisen besingen, die Vertrautheit mit der Lok und das freie, geschmeidige und ungebundene Bahnreisen.“ So steht’s geschrieben im finalen Kapitel namens „Eisenbahnmanifest“ des Schweden Per J. Andersson. Und was das für eine Liebeserklärung an die Eisenbahn ist! In den unterschiedlichsten Geschichten beschreibt der Reiseautor seine Erlebnisse im Orient- bis zum Polarexpress, aber auch auf dem größten Kopfbahnhof der Welt (in Leipzig!). Überdies wirft er einen Blick in die Vergangenheit, auf den Spuren Lenins oder Thomas Manns fahrend, und in die Zukunft der Eisenbahn mit ihrer 1.000 Kilometer pro Stunde schnellen „Rohrpost der Menschen“ (auch Hyperloop genannt). In diesem Sinne, einsteigen und anschnallen! | lk

 

Per J. Andersson: „Vom Schweden, der den Zug nahm und die Welt mit anderen Augen sah“, Verlag: C.H.Beck, 2020, 379 Seiten

 

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