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Bahnlektüre
Plädoyer für Emanzipation

„So großartig, dass es mir den Atem raubt“, urteilte kein geringerer als Starschriftsteller Haruki Murakami über den Debütroman der japanischen Autorin Mieko Kawakami. Und auch Julie von der Buchhandlung Stadtlichter ist begeistert von der Geschichte, die sich um eine alleinstehende (und asexuelle) Schriftstellerin mit Schreibblockade (und aufkeimendem Kinderwunsch) dreht. Ein Kind großzuziehen ohne einen Partner haben zu wollen – und die Probleme, die daraus resultieren – davon handelt dieses Plädoyer für Emanzipation. Daneben fand Julie besonders faszinierend, in diesen reisearmen Zeiten ein weit entferntes Land bereisen und sehr viel darüber erfahren zu können: „Man kann Japan förmlich hören, riechen und schmecken.“ | lk

Mieko Kawakami, „Brüste und Eier“, Verlag: Dumont, 2020, 496 Seiten, ISBN 978-3-8321-8373-8