Die Damen Efthimiou und Pfannstiel von der Kreuzberger Buchhandlung Leseglück kredenzen uns heute: eine Geschichte mit Bart! Mit „Halbbart“, genauer gesagt. Und das hat weniger mit dem Alter des Buches zu tun (brandneu und schon auf der Longlist des Deutschen Buchpreises) als vielmehr mit einem der Protagonisten. Selbiger taucht als mysteriöser Fremder in einer mittelalterlichen Schweizer Dorfgemeinschaft auf und freundet sich an mit dem jungen Ich-Erzähler. Einen Entwicklungsroman mit spannendem Lokal- und Zeitkolorit legt der Zürcher Autor Charles Lewinsky da vor, so Efthimiou. Und die Botschaft mit Brücke zum Jetzt? Egal mit welchen Problemen konfrontiert, der Mensch findet immer eine Lösung, sich selbst zu erhalten! | lk

Charles Lewinsky, „Der Halbbart“, Verlag: Diogenes, 2020, 688 Seiten, ISBN 978-3257071368

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