Herzlich willkommen bei DB Regio Nordost!
Kennenlernen in zwei Etappen

Großes Aufgebot am 1. September: Vor dem Kino auf dem Berliner Alexanderplatz haben sich 630 frisch gebackene Bahner:innen versammelt. Denn heute werden alle begrüßt, die ihre Ausbildung im Konzern beginnen. Das sind ins­gesamt 5.200 neue Nachwuchskräfte bundesweit.

Im Kinosaal waren DB-Chef Richard Lutz und Personalvorstand Martin Seiler vor Ort. Das Programm umfasste Videoclips auf der großen Leinwand, Erfahrungs­berichte anderer Nachwuchskräfte und ein Gespräch mit dem Vorstand. Auch ein erstes Kennenlernen war möglich.

Am 2. September hat dann am Standort Berlin-Lichtenberg noch eine individuelle Begrüßung der 17 Azubis von DB Regio Nordost stattgefunden. Bereits am frühen Morgen haben sich alle um Martin Korzendorfer und Sandra Pospischil geschart, um anschließend in die Unterrichtsräume zu gehen. Los geht es dort mit einer Vorstellung der Azubi- und Nachwuchs­fach­koordinator:innen der ver­schiedenen Felder und der Jugend- und Ausbildungsvertretung.

Außerdem werden kurz der Standort, das Linien­netz und die Fahrzeuge von DB Regio Nordost vorgestellt. Nicht zu vergessen sind die Arbeitsschutzunterweisung und das Verteilen der ersten Warnwesten. Denn ohne Grundwissen wie man sich in der Nähe von Zügen und Oberleitungen verhält, geht natürlich gar nichts. Dann geht es los mit einem Rund­gang durch den Standort Lichtenberg, bei dem die Azubis erste Blicke auf ihren zukünf­tigen Arbeits­alltag werfen dürfen; die Meldestelle, die Werkstatt und die Abstellung. Nach einer Pause werden dann die Tablets der Azubis mit vereinten Kräften eingerichtet.

Um 16 Uhr rauchen die Köpfe der neuen Bahner:innen sichtlich. Am kommenden Montag steht dann direkt der erste Tag in der Berufsschule an.

 


Foto: Jamie Weber

Foto: Jamie Weber

Foto: Jamie Weber
Celine Erdmann (23) kommt aus Brandenburg an der Havel und hat bisher als Kundenbetreuerin eines Energiekonzerns gearbeitet. Als sie feststellte, dass der Beruf einfach nicht zu ihr passt, hat sie sich um­orientiert. Da sie seit Jahren pendelt und diese Zeit als sehr schön empfand, kann sie sich vorstellen, dass der Beruf der Lokführerin sie bis zu ihrer Rente begleiten wird. Sie freut sich darauf, Erfahrungen zu sammeln und das, was sie im theoretischen Unterricht gelernt hat, dann auch anzuwenden und sagen zu können: „Ich bin heute die Lok gefahren!“ Bahram Rahmati (19) ist angehender Mechatroniker. Er kam vor sieben Jahren aus Afghanistan nach Deutschland – für Mechanik und Technik interessiert er sich schon seit der neunten Klasse. Nach einem Praktikum in der Fahrradwerkstatt empfahl ihm der Chef dort in Richtung KFZ oder Züge zu gehen. Für die Ausbildung hat er sich entschieden, da der Standort Lichtenberg gut zu erreichen und die Deutsche Bahn ein attraktiver Arbeitgeber ist: „… habe ich die letzten zwei Tage sehr sehr bemerkt – das ist hammer. Also, ich habe nie gedacht, dass alle wirklich so nett sind!“ Alina Wolodkiewicz (22) macht die Ausbildung zur Kauffrau für Büro­management und kommt aus Michendorf. Sie hat vorher ein Studium in der Tourismusbranche begonnen, aber aufgrund der Pandemie brachen die Perspektiven weg. Die Bahn hingegen bietet nicht nur Lehre in Präsenz und Sicherheit, sondern auch Aufstiegsmöglichkeiten. Sie hofft am Ende ihrer Ausbildung auf eine Übernahme und viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Zuerst aber möchte sie möglichst in alle Bereiche im Büro Potsdam hineinschnuppern und herausfinden, was ihr liegt.

 

Die nächste Chance für Schulabgänger auf eine Ausbildung bei DB Regio Nordost besteht ab September 2023. Informationen zu allen Lehrberufen und Bewerbungsbedingungen gibt es hier:  deutschebahn.com/schueler

 

 

Herzlich willkommen im „Team S-Bahn“!
Neuer Auszubildenden-Rekord bei der S-Bahn Berlin

Täglich befördert die S-Bahn Berlin in ihren Fahrzeugen zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Fahrgäste durch die Stadt und das angrenzende Umland. Um dies zu stemmen, steht nicht nur eine große Fahrzeugflotte von mehr als 700 Viertelzügen zur Verfügung, sondern auch mehr als 1.200 Triebfahrzeug­führer:innen und rund 870 Kolleg:innen in der Fahrzeuginstandhaltung, die dafür sorgen, dass die S-Bahnen samt Fahrgästen schnell, pünktlich und zuverlässig durch die Stadt fahren.

Um dies auch weiterhin zu gewährleisten, starteten am 1. September insgesamt 54 Azubis in einen neuen Lebensabschnitt bei der S-Bahn Berlin. „Mit den 21 Azubis, die bereits zum 1. März ihre Ausbildung begonnen haben, bilden wir in diesem Jahr 75 Auszubildende aus – so viele wie noch nie“, sagt Ausbildungsfachkoodinatorin Astrid Kälisch und fügt hinzu: „Das ist ein neuer Nachwuchskräfte-Rekord, und über so viele motivierte junge neue Kolleginnen und Kollegen freuen wir uns sehr.“

27 angehende Industrieelek­triker:innen mit neunmonatiger Anschlussausbildung zum/zur Triebfahrzeugführer:in (IE/Tf), 18 Azubis zum/zur Elektroniker:in für Betriebstechnik (EBET) und eine Fachkraft für Lagerlogistik starteten ihre Ausbildung in den bereits bestehenden Berufen.

Zusätzlich werden neue Berufe bei der S-Bahn Berlin angeboten: Die Ausbildung für den/die Elektro­niker:in für Geräte und Systeme (EGS) mit acht Azubis startete ebenfalls am 1. September. Sie dient speziell dazu, um die Anlagen und Systeme der neuen Baureihe 483/484 in Betrieb zu nehmen und instand zu halten. Dabei kümmern sie sich nicht nur um die Mess- und Steuertechnik sondern auch um die Kommunikations- und Antriebstechnik der Berliner S-Bahnen und darüber hinaus um die IT-Systeme der Züge.

Die Ausbildung zum/zur Kaufmann/Kauffrau für Verkehrs­service führt das Unternehmen ab September 2024 ein. Kaufleute für Verkehrsservice beraten und betreuen Kunden in Reisezentren, Servicebereichen oder Zügen. Im Mittelpunkt stehen Verkaufs- und Kundenberatung. Außerdem lernen sie Grundlagen des Marketings sowie von modernen Informations-, Kommunikations- und Verkaufs­systemen. Auch der Ausbildungsgang Eisenbahner:in im Betriebsdienst, Fachrichtung Triebfahrzeug­führer:in ist neu bei der S-Bahn Berlin, denn bislang führte der Weg zu diesem Traumberuf nur über die Ausbildung zum/zur Industrieelektriker:in. Wer es weniger handwerklich mag, kann ab jetzt in drei Jahren Ausbildung tief in die Materie des Eisenbahnwesens eintauchen – neben der praktischen Fahrausbildung natürlich.

 


Foto: Flechtner

Foto: Flechtner

Foto: Flechtner
Niklas Gohlke (16): „Ich komme aus der Eisenbahnerstadt Falkenberg und starte meine Ausbildung als Elektro­niker für Systeme und Geräte. Technik finde ich sehr interessant und freue mich auf die Praxis.“ Berit Tatjana Schobel (19): „Ich bin schon als kleines Kind S-Bahnfan gewesen und freue mich, nun meine Ausbildung zur Industrie­elektrikerin und Triebfahrzeug­führerin zu beginnen.“ Martin-Christian Rau (17): „Ich war ein Jahr auf einer Elektro­technik-­Schule und habe nun die passende Ausbildung zum Elektriker für Betriebstechnik im Anschluss gefunden.“

 

Die nächste Chance für Schulabgänger auf eine Ausbildung bei der S-Bahn Berlin besteht ab März und ab September 2023. Informationen zu allen Lehrberufen und Bewerbungsbedingungen gibt es hier: sbahn.berlin/das-unternehmen/als-arbeitgeber/ausbildungsangebot.

 

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